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Die Snowboarder durften in Carezza schon mal die perfekten Bedingungen testen. © hkMedia

Die Snowboarder fiebern dem Heim-Weltcup entgegen

Die Vorbereitungen für die Rennen in Carezza befinden sich in der finalen Phase. Auch was die Pra-Di-Tori-Piste angeht, sind die Bedingungen knappe zwei Wochen vor dem renommierten Südtiroler Wintersport-Event am 16. Dezember bereits ideal. Davon konnten sich am Freitag auch Teile von Italiens Nationalmannschaft überzeugen, die von den Veranstaltern zu einem Medientermin eingeladen wurden.

Das Skigebiet Carezza erstrahlt pünktlich zur Saisoneröffnung an diesem Samstag in weißem Glanz.Da steigt nicht nur die Lust aufs Skifahren und Snowboarden, sondern auch die Vorfreude auf den Snowboard Weltcup, der am Donnerstag, 16. Dezember am Karerpass gastieren wird.


Der Gesamtweltcupsieger Aaron March sagte am Freitag:. „Die Bedingungen hier in Carezza sind schon jetzt perfekt und werden es auch in zwei Wochen sein. Die Veranstalter sind sehr erfahren, deshalb mache ich mir von dem her überhaupt keine Sorgen. Ich selbst bin gut in Form, habe im Sommer richtig gut trainiert, aber wo ich stehe, kann ich wie meine Konkurrenten wohl erst nach den ersten Rennen sagen. Ich freue mich jedenfalls, dass es bald losgeht und vor allem, dass heuer die Fans an die Pra-Di-Tori-Piste zurückkehren dürfen. Ich selbst möchte hier auch endlich ein gutes Ergebnis einfahren“,

Bagozza liebäugelt mit dem Podium
Ähnlich klangen die Aussagen seiner Teamkollegen Daniele Bagozza und Gabriel Messner. „Ich fühle mich richtig gut. In Carezza bin ich schon im vergangenen Jahr sehr stark gefahren, bis mich Roland Fischnaller im Viertelfinale ausgeschaltet hat. Heuer liebäugle ich mit einer Podiums-Platzierung, auch wenn ich mir in der Regel keine konkreten Ziele stecke, sondern einfach versuche, schnell und sauber zu fahren“, erklärte etwa Bagozza. Messner hingegen könne es kaum mehr erwarten, vor seinen Freunden und der Familie wettzueifern. „Dafür hängt man sich den ganzen Sommer rein und gibt in der Vorbereitung alles. Ich hatte mit einer hartnäckigen Verletzung am Knöchel zu kämpfen, die ich jetzt aber im Griff habe. In Carezza möchte ich einfach mit den Besten mitmischen. Wenn man im Training mit unserem starken Team mithalten kann, dann ist auch im Rennen einiges möglich“, glaubt der Jungspund.

Nadya Ochner fiebert dem Heimrennen entgegen. © hkMedia

Mit Nadya Ochner hatte auch die erfolgreichste Athletin der italienischen Nationalmannschaft die Einladung zum Medientermin auf den Karerpass angenommen. „Mit den Rennen in Carezza verbinde ich extrem schöne Erinnerungen. Hier habe ich mein erstes Weltcup-Podium erreicht, hier habe ich meinen ersten Sieg feiern dürfen. Schon allein deswegen sind die Rennen etwas ganz Besonderes für mich. Die Vorbereitung war gut, vor allem in den letzten Wochen konnte ich sehr gut arbeiten“, sagte die Burgstallerin.

Über den Stand der Vorbereitungen berichtete hingegen OK-Chef Andreas Obkircher. „Wir haben ein sehr erfahrenes Team, in dem jede und jeder seine Aufgaben genauestens kennt und auch bestens umsetzt. Die großen Vorbereitungen sind so gut wie abgeschlossen, jetzt geht es in die Details. Wenn ich hier stehe und diese tolle Winterlandschaft sehe, dann steigt die Vorfreude auf unseren Weltcup natürlich noch mehr“, sagte Obkircher.
„Es ist herausragend, wenn unsere Kinder ihre Vorbilder hier live sehen.“ Welschnofens Bürgermeister Markus Dejori

Welschnofens Bürgermeister Markus Dejori betonte hingegen die Wichtigkeit der Weltcuprennen für seine Gemeinde. „Es ist herausragend, wenn unsere Kinder und Jugendlichen ihre großen Vorbilder hier live sehen und mit ihnen mitfiebern können. Das Organisationskomitee hingegen trifft sich, plant die Rennen und sorgt für ein Gemeinschaftserlebnis. Das sind wichtige Werte. Ganz zu schweigen vom Werbewert dieses Events für eine touristische Gemeinde, wie die unsere“, so der erste Bürger von Welschnofen.

Der Snowboard-Weltcup 2021/22 beginnt in einer knappen Woche im russischen Bannoye. Die zweite Etappe wird bereits in Carezza ausgetragen, und zwar am Donnerstag, 16. Dezember. Zuschauer sind an der Pra-Di-Tori-Piste zugelassen, müssen jedoch den 2G-Nachweis erbringen und im gesamten Fan-Bereich eine Maske tragen. Die Finalläufe werden ab 13 Uhr über die Bühne gehen und im Fernsehen (RaiSport) live übertragen.

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