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Vier Kristallkugeln auf einen Blick: Italiens Snowboarder strahlen. © FISI

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Vier Kristallkugeln auf einen Blick: Italiens Snowboarder strahlen. © FISI

Doppelpack! Die Azzurri sind im Kristallrausch

Lucia Dalmasso und Maurizio Bormolini haben sich am Samstagnachmittag beim Weltcup-Finale der Snowboarder in Winterberg zu den Königen im Parallelslalom gekrönt.

Wie bereits im Jänner beim Weltcup in Bad Gastein schwang sich Dalmasso auch zwei Monate später im Parallelslalom zur Siegerin auf und schnappte sich damit die kleine Kristallkugel in dieser Disziplin. Ein Höhepunkt in der Karriere der 28-Jährigen aus Belluno, deren beste Platzierung im Klassement bislang ein dritter Rang gewesen war (2023/24).


Nach dem Halbfinalerfolg über die Schweizerin Julie Zogg setzte sich Dalmasso im Finale gegen die erfahrene Österreicherin Sabine Payer durch. Mit 285 Punkten übernahm sie am Stichtag die Führung in der Disziplinenwertung und ließ die japanische Gesamtweltcupsiegerin Miki Tsubaki (226) sowie die Tschechin Zuzana Maderova (225) hinter sich. Beide Kontrahentinnen waren jeweils im Achtelfinale gescheitert.

Dalmasso erlebt „magischen“ Tag

„Es ist verrückt“, sagte Dalmasso im Zielraum. „Ich weiß wirklich nicht, was ich denken soll. Das Rennen war sehr gut, und ich hätte nicht gedacht, dass ich im Slalom so stark sein kann. Die Disziplinenwertung zu gewinnen, ist etwas Magisches. Ich hätte mir nie vorstellen können, dass mir das gelingt.“

Bei den Herren vollendete Maurizio Bormolini ein sagenhaftes Triple. © Miha Matavz Photography / Miha Matavz

Bei den Herren vollendete Maurizio Bormolini ein sagenhaftes Triple. © Miha Matavz Photography / Miha Matavz


Bei den Herren scheiterte Bormolini derweil in der Runde der letzten Acht – und hatte anschließend dennoch allen Grund zum Jubeln. Nach dem Gewinn der Kristallkugel im Riesenslalom und dem bereits feststehenden Triumph im Gesamtweltcup sicherte sich der Athlet aus Livigno in Winterberg auch die Slalom-Kugel und vollendete damit ein sensationelles Triple. Mit 277 Punkten schloss Bormolini die Slalom-Saison vor den Südtirolern Gabriel Messner (169) und Aaron March (161) ab.

Der Tagessieg ging an Sangho Lee aus Südkorea, der im Finale den Österreicher Christoph Karner bezwang. Messner (12.) und Tommy Rabanser (13.) schieden schon im Achtelfinale aus. March, Daniele Bagozza, Mirko Felicetti, Edwin Coratti und Roland Fischnaller waren bereits in der Qualifikation gescheitert. Am Sonntag steht in Winterberg mit dem Team-Parallelslalom der letzte Wettkampf der Weltcup-Saison auf dem Programm.

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