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Omar Visintin hat am Freitag eine weitere Chance. © Omar Visintin

Ein bittersüßer Tag in Georgien

Während Omar Visintin und Michela Moioli beim Weltcup der Snowboardcrosser in Bakuriani (Georgien) nach dem Rennen haderten, hatte ein anderer Azzurro Grund zur Freude.

Die Saison des Omar Visintin verläuft nicht nach Wunsch: Zwar befindet sich der Algunder in guter Form, allerdings konnte er diese noch nicht ins Rennen übertragen. Immer wieder fehlt das Quäntchen, das ihn auf das Weltcup-Podest hieven könnte. Auch am Donnerstag war dies der Fall, als der 31-Jährige als Fünfter das Treppchen erneut knapp verpasste.


Bei der Quali am Vortag hatte Visintin die sechstbeste Zeit aufgestellt und damit gezeigt, dass er sich auf dem langen Kurs wohl fühlt. Tags drauf bestätigte er diesen Eindruck: Er drang bis ins Halbfinale vor, in dem er den Final-Einzug nur knapp verpasste. Lukas Pachner und Alessandro Hämmerle aus Österreich verhinderten Visintins erstmalige Finalteilnahme in dieser Saison. Immerhin gewann der Südtiroler anschließend das kleine Finale, wodurch er sich ein gutes Gefühl für das Rennen am Freitag holte. Am Mittwoch stand Eliot Grondin aus Kanda zuoberst. Pachner wurde Zweiter, Lorenzo Sommariva Dritter.

Moioli verliert Gesamtführung
Bei den Frauen feierte die Tschechin Eva Samkova ihren 16. Weltcup-Erfolg und überholte damit Michela Moioli im Gesamtweltcup. Die Italienerin musste sich mit dem undankbaren vierten Rang zufrieden geben. Julia Pereira De Sousa (Frankreich) und Lindsey Jacobellis aus den USA komplettierten das Podest. Auch die Damen fahren am Freitag im WM-Ort von 2023 ein weiteres Rennen.

Autor: leo

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