P Snowboard

Nadya Ochner feierte im Vorjahr in Carezza ihren ersten Weltcupsieg. © Miha Matavz Photography / Miha Matavz

Fischnaller & Co. fiebern dem Weltcup in Carezza entgegen

Das Skigebiet am Karerpass ist bereit für den Parallelriesentorlauf der weltbesten Snowboarder am 19. Dezember. Davon konnten sich die Medienvertreter bei der offiziellen Vorstellung am Montag im Hotel Four Points Sheraton in Bozen vergewissern.

Zum neunten Mal in Folge wird auf der Pra-di-Tori-Piste in Carezza ein Weltcup-Event im alpinen Snowboard über die Bühne gehen. Doch heuer findet das Rennen am Fuße des Latemars nicht im Rahmen des Weltcup-Auftakts statt. Dieser wird an diesem Wochenende im russischen Bannoye ausgetragen. In zweieinhalb Wochen findet dann das Rennen in Carezza statt, doch die Vorbereitungen laufen bereits auf Hochtouren: „Heuer haben wir genug Naturschnee. Doch wir müssen auch Kunstschnee einsetzen, damit die Piste wieder renntauglich ist. Somit wird sie im Laufe des Rennens auch nicht zu weich und die Bedingungen sind dann für alle gleich“, verriet Georg Eisath, der Präsident von Carezza Ski.

Die Protagonisten der Pressekonferenz in Bozen: Markus Dejori (Bürgermeister Gemeinde Welschnofen), Georg Eisath, Andreas Obkircher (OK-Chef), Daniele Bagozza, Mirko Felicetti, Nadya Ochner und Roland Fischnaller (von links).

Der Weltcup in Carezza wird auch weiterhin als Green Event eingestuft. Dabei sind Energieeffizienz, Abfallmanagement, regionale Wertschöpfung sowie soziale Verantwortung die wesentlichen Faktoren.
Fischnaller: „Piste in Carezza immer hervorragend“
Auch die Athleten freuen sich bereits auf das Weltcuprennen am Karerpass: „Die Piste in Carezza ist immer in einem hervorragenden Zustand. Deshalb fiebern alle Athleten – und nicht nur die Azzurri – jedes Jahr auf dieses Rennen hin“, sagte der zweifache Carezza-Sieger Roland Fischnaller. Auf die Frage, was den seine Saisonziele seien, sagte der 39-Jährige: „Ich will einfache ohne Schmerzen fahren. Ich habe nach wie vor eine große Leidenschaft für diesen Sport und stecke mir immer noch hohe Ziele. Wenn ich fit bleibe, sind Spitzenplätze immer noch drin. Ich profitiere mittlerweile einfach ungemein von meiner gesammelten Erfahrung.“

Für Daniele Bagozza, der von Teamkollege Fischnaller als „Social-Media-König“ tituliert wurde, gilt es heuer an die Leistungen der letzten Saison anzuknüpfen. Der Grödner holte im chinesischen Secret Garden seinen ersten Weltcupsieg. Zusätzlich wurde er in Rogla (Slowenien) Zweiter. „Das waren jedoch meine einzigen beiden Top-Ten-Platzierungen im Weltcup. Insofern muss ich heuer weiter an meiner Konstanz arbeiten“, sagte Bagozza, der ebenfalls in den höchsten Tönen von den Pistenbedingungen in Carezza sprach.

„Der Druck von außen ist natürlich gestiegen“
Nadya Ochner

Auch Nadya Ochner, die im Vorjahr überaschenderweise am Karerpass triumphierte und in der Folge eine konstante Saison fuhr, freut sich auf die Rückkehr an ihre Erfolgsstätte. „An Carezza habe ich natürlich gute Erinnerungen. Insofern freu ich mich riesig auf dieses Rennen. Doch der Druck von außen ist natürlich gestiegen. Auch ich habe hohe Ansprüche an mich selbst. Doch vor Saisonbeginn weiß man nie genau, wo man steht, auch wenn ich sagen kann, dass die Vorbereitung gut verlaufen ist“, erklärte Ochner.
Das Programm in Carezza
Mittwoch, 18. Dezember 2019:
18 Uhr: Eröffnungsfeier mit Startnummernverlosung

Donnerstag, 19. Dezember 2019:
08.45 Uhr: Qualifikation Parallelriesentorlauf Damen und Herren
12.30 Uhr: Finale Parallelriesentorlauf Damen und Herren

Autor: dl

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