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Bei Roland Fischnaller war die Freude groß. © APA / WOLFGANG JANNACH

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Bei Roland Fischnaller war die Freude groß. © APA / WOLFGANG JANNACH

Fischnaller gewinnt das Gigantenduell – und das Rennen

Die Fabelsaison des Roland Fischnaller fand am Freitag auf der Simonhöhe (Österreich) ihre Fortsetzung: Zum bereits dritten Mal in diesem Winter fuhr der 45-Jährige allen davon. Auch der Gesamtweltcup-Führende Aaron March schaffte es nicht, seinen entfesselten Teamkollegen in Zaum zu halten.

Sieg in Carezza, Sieg in Scuol und Sieg auf der Simonhöhe. Roland Fischnaller hat am Freitag seine Topform einmal mehr unter Beweis gestellt und gezeigt, dass die verpatzten Bansko-Rennen am letzten Wochenende nur ein Ausrutscher waren. Der Villnößer setzte sich in Kärnten vor dem Lokalmatador Fabian Obmann und March durch.


Schon in der Qualifikation am frühen Morgen hatten die Südtiroler eine Duftmarke gesetzt. Mit March (2.), Fischnaller (3.), Tommy Rabanser (8.) und Edwin Coratti (9.) lösten vier heimische Athleten das Ticket für die Finalläufe. Dasselbe gelang auch Jasmin Coratti bei den Damen, die in der Quali die achtschnellste Zeit aufstellte.

Ein packendes Halbfinale

Besonderen Grund zur Freude hatte Rabanser, der dank seines Sieges gegen Coratti im zarten Alter von 18 Jahren erstmals ins Viertelfinale vorstieß. Letztendlich belegte er den achten Platz. Im Kampf um den Sieg kam es im Halbfinale zum Gigantenduell zwischen Fischnaller und March. Südtirols Vorzeige-Snowboarder lieferten sich ein packendes Rennen, das der 45-Jährige für sich entschied. Den Unterschied machte Fischnaller wie so oft in den letzten Toren.

Das Podest mit Fabian Obmann, Roland Fischnaller und Aaron March. © APA / WOLFGANG JANNACH

Das Podest mit Fabian Obmann, Roland Fischnaller und Aaron March. © APA / WOLFGANG JANNACH


Nichts anbrennen ließ er hingegen im Finale gegen Obmann. Nach einem verhaltenen Start baute der dreifache Saisonsieger immer mehr Tempo auf und durchquerte mit vier Zehntelsekunden Vorsprung die Ziellinie. Bereits zuvor hatte March das kleine Finale gegen den Quali-Schnellsten Sangho Lee aus Südkorea gewonnen – und das, obwohl er auf dem etwas langsameren, violetten Kurs fuhr. Für March war es schon der sechste Podestplatz in der laufenden Saison.

Jasmin Coratti überstand unterdessen das Achtelfinale, musste sich dann aber der Tschechin Ester Ledecka geschlagen geben. Die 30-Jährige, die am letzten Sonntag noch beim Super-G in Tarvis auf dem Podest stand, war bei ihrem ersten Snowboard-Rennen der Saison eine Klasse für sich. Sie verwies die Niederländerin Michelle Dekker und ihre Landsfrau Zuzana Maderova auf die Plätze zwei und drei. Coratti wurde Achte.

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