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Roland Fischnaller präsentierte sich in der Qualifikation von seiner besten Seite. © APA/afp / JEFF PACHOUD

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Roland Fischnaller präsentierte sich in der Qualifikation von seiner besten Seite. © APA/afp / JEFF PACHOUD

Fischnaller und March mit dickem Statement in der Quali

Am Sonntag wird in Livigno olympisches Gold im Parallelriesenslalom der Snowboarder vergeben. In der Qualifikation haben die beiden Südtiroler Aaron March und Roland Fischnaller aufgetrumpft – letzterer dominierte sogar nach Belieben.

Es sind die letzten Olympischen Spiele von Roland Fischnaller – und könnten für einen fabelhaften Höhepunkt auf seiner Abschiedstournee sorgen. Am Sonntagvormittag zauberte der 45-Jährige in der Qualifikation für den Parallel-Riesenslalom gleich zweimal die Bestzeit in den Schnee von Livigno. Im ersten Durchgang duellierte sich Fischnaller mit dem Südkoreaner Sangho Lee und stellte einmal mehr seine Eleganz unter Beweis. Mit 42,39 Sekunden auf dem roten Kurs war der amtierende Weltmeister schneller als jeder andere. Dicht hinter ihm folgte Teamkollege Aaron March aus Völs am Schlern (42,74).


Das bedeutete: Im Ausscheidungslauf kam es zu einem reinen Südtirol-Duell um Platz eins. Darin hatte March lange Zeit die Nase vorn, im unteren Abschnitt drehte Fischnaller jedoch auf und zog mit einer äußerst engen und präzisen Linie auf dem blauen Kurs an ihm vorbei. Sechs Zehntelsekunden war der Altmeister schneller als sein Landsmann, über beide Läufe hinweg fehlten dem Zweitplatzierten sogar 0,95 Sekunden. Dahinter folgte der Österreicher Benjamin Karl (+1,36). Ein Vorgeschmack auf die erste olympische Medaille für Fischnaller? Nach diesen Fabelläufen ist der Traum greifbarer als je zuvor.

Coratti schafft den Sprung

Ab 13.00 Uhr stehen in Livigno die K.o.-Runden auf dem Programm, neben Fischnaller und March qualifizierten sich auch die beiden weiteren Azzurri Mirko Felicetti (10./+2,24) und Mauritio Bormolini (14./+2,34) dafür. Bei den Damen schrumpfte das Quartett der Gastgeberinnen auf ein Trio zusammen: Lucias Dalmasso (4./+2,27), Elisa Caffont (6./+2,59) sowie Jasmin Coratti aus Langtaufers (13./+4,21) schafften den Sprung, Sofia Valle schied hingegen als Letztplatzierte aus (32./+9,82). Klare Favoritin auf Gold ist die Tschechin Ester Ledecka, welche – wie Fischnaller – zweimal Bestzeit fuhr und Landsfrau Zuzana Maderova (2./+0,69) und Miki Tsubaki (3./+2,08) auf die Plätze verwies.

© infografik

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