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Roland Fischnaller mit "Tanja", dem jüngsten Neuzugang in seinem Kuhstall Dieser Kleinbus wird die Snowboarder nach Russland begleiten

Fischnaller und March radeln nach Sotschi

Der Snowboard-Weltcup ist zwar seit Wochen beendet, doch für Roland Fischnaller bleibt keine Zeit, die Füße hochzulegen. Zunächst wurde er in seinem Heimatort Villnöß gefeiert und mit einem Kalb beschenkt, dann stand die FISI-Prämierung auf der ProWinter am Programm und nun folgt die Vorbereitung auf eine 3.200 Kilometerlange Radtour.

Am 28. April soll es los gehen. Dann starten Roland Fischnaller, sein Nationalmannschaftskollege Aaron March, der österreichische Snowboarder Sigi Grabner und Trainer Erich Pramsohler gen Westen, ins 3.200 Kilometer entfernte Sotschi. Bevor der Startschuss erfolgt, stärken sich die waghalsigen Snowboarder am Abreisetag um 10.30 Uhr mit einem Frühschoppen in St. Peter.

Anschließend begeben sich Fischnaller, March, Grabner und Marmsoler auf die 20-tägige Reise. Die vier wollen, begleitet von zwei Kameramänner des TV-Senders "Servus TV" in einem eigens arrangierten Kleinbus, jeden Tag zwischen 180 und 200 km zurücklegen und somit planmäßig im Olympiaort von 2014 eintreffen.

„Es wird ein unglaubliches Abenteuer. Ich hoffe, dass wir es alle durchstehen“, erklärt Aaron March, der zuletzt wegen einer Grippe das Bett hüten mussten. „Ich muss jetzt schnell zu Kräften kommen, damit diesem Unterfangen nichts mehr im Wege steht.“


Ein besonderes Geschenk für Landwirt Fischnaller

Ähnlich abenteuerlustig zeigt sich Roland Fischnaller, dem vor kurzem eine besondere Ehre zu Teil wurde. Dem Gesamtweltcupzweiten der abgelaufenen Saison wurde bei der Feier in seinem Heimatdorf Villnöß ein Kälbchen übergeben. „Es ist der schönste Preis, den ich bisher in meiner Karriere erhalten habe. Das Kalb wird mich im Sommer auf die Dusler-Alm begleiten und dort groß und kräftig werden. Meine Alm und die Berglandwirtschaft sind meine großen Leidenschaften, ich werde mich persönlich um das Kalb kümmern“, verrät Fischnaller. Zunächst allerdings muss er das junge Tier seinem Vater anvertrauen, denn „Fisch“ steht erstmals die lange, kräftezehrende Radtour nach Russland bevor.



Autor: sportnews

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