P Snowboard

In Bad Gastein hatten die Südtiroler kein Wörtchen um den Sieg mitzureden. © APA / EXPA/JFK

Kein Südtiroler Tag in Bad Gastein

Die tief winterlichen Verhältnisse in Bad Gastein brachten den Südtiroler Snowboardern kein Glück. Dafür jubelte bei den Damen eine routinierte Lokalmatadorin. Bei den Herren gab es einen deutschen Erfolg.

Für die meisten Südtiroler war spätestens im Achtelfinale Endstation. Einzig Aaron March schaffte den Sprung in das Viertelfinale. Dort schied der 32-Jährige aus Schabs dann aber gegen den formstarken Österreicher Benjamin Karl (er wurde Dritter) aus. Weil auch Maurizio Bormolini sein Viertelfinal-Duell verlor, stand kein „Azzurro“ im Halbfinale von Bad Gastein.

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Sieger bei den Herren: Stefan Baumeister aus Deutschland.


Roland Fischnaller scheiterte im Achtelfinale an Karl, Daniele Bagozza kam ebenso wie sein Konkurrent Dario Caviezel zu Sturz. Weil der Schweizer in der Qualifikation besser als Bagozza war, durfte er sich über den Einzug in das Viertelfinale freuen. Kurios: Für Caviezel schien der Sturz ein Startsignal zu sein, denn in der Folge zog er in das Finale ein. Erst dort musste er sich dem Deutschen Stefan Baumeister geschlagen geben. Der Langtauferer Edwin Coratti musste, genauso wie Gabriel Messner, bereits in der Qualifikation die Segel streichen.

Eine Lokalmatadorin gewinnt bei den Damen

Bei den Damen hatte Claudia Riegler die Nase vorne. Die 45-jährige Österreicherin (sie stammt aus der Flachau) siegte vor der Polin Aleksandra Krol und Sabine Schöffmann (Österreich).

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Claudia Riegler jubelte bei den Damen.


Nadya Ochner, die einzige Südtirolerin im Teilnehmerfeld, war als 16. um Haaresbreite in die Finalläufe eingezogen. Im Achtelfinale scheiterte die Burgstallerin, die in Carezza ihren ersten Weltcup-Sieg gefeiert hatte, an der späteren Siegerin Riegler.

Autor: cst

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