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Das Podest in Mylin mit Benjamin Karl, Maurizio Bormolini und Aaron March. © Miha Matavz / FIS

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Das Podest in Mylin mit Benjamin Karl, Maurizio Bormolini und Aaron March. © Miha Matavz / FIS

Marchs Traumstart: „Verleiht große Motivation“

Italiens Snowboarder haben die Saison im chinesischen Mylin mit einer wahren Machtdemonstration begonnen. Sowohl bei den Damen als auch bei den Herren schnappten sich die Azzurri den Sieg. Grund zur Freude hatte auch Aaron March, der als Dritter einen perfekten Saisonstart hinlegte.

Dass Italien seit Jahren die beste Snowboard-Nation ist, ist kein Geheimnis. Einen solch dominanten Auftritt wie beim Riesentorlauf in Mylin ist dennoch eine Seltenheit. Auch ohne den verletzten Roland Fischnaller ließen die Azzurri die Konkurrenz alt aussehen. Mittendrin: Der 39-jährige Aaron March.


Der Südtiroler, der in der Qualifikation die viertbeste Zeit aufgestellt hatte, fuhr souverän ins Halbfinale, wo gegen den letztjährigen Gesamtweltcupsieger Maurizio Bormolini Schluss war. Das kleine Finale gegen einen weiteren Teamkollegen, Mirko Felicetti, entschied er dann um 13 Hundertstelsekunden für sich. Es war der insgesamt 21. Podestplatz für March. „Das war heute ein wirklich hartes Rennen – von Anfang bis Ende. Man musste in jeder Sekunde perfekt auf dem Brett stehen. Umso zufriedener bin ich, die Saison mit einem dritten Platz zu eröffnen. Jetzt geht es mit einer ordentlichen Portion Motivation weiter“, wurde March vom italienischen Wintersportverband FISI zitiert.

Am Sonntag geht's weiter

Auf Wolke 7 war auch der Sieger Maurizio Bormolini, der sich im Finale gegen den österreichischen Routinier Benjamin Karl durchsetzte und seinen achten Weltcup-Erfolg feierte. „Ich widme diesen Sieg meiner Schwester – sie weiß, warum. Das Duell mit Karl ist jedes Mal unglaublich, weil er immer alles riskiert. Besser hätte die Saison jedenfalls nicht beginnen können. Ich bin überglücklich und hoffe, dass wir als Mannschaft so weitermachen.“

Mit Daniele Bagozza (10.), Edwin Coratti (11.) und Jasmin Coratti (15.) erreichten drei weitere heimische Athleten die Finalläufe. Schon am Sonntag haben sie die Chance, sich weiter zu verbessern, wenn in Mylin ein weiterer Parallel-Riesenslalom über die Bühne geht.

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