
Schreit die Freude aus sich heraus: Alessandro Hämmerle ist erneut Olympiasieger. © APA/afp / JEFF PACHOUD
Österreich jubelt in Livigno – Azzurri gehen leer aus
Das Boardercross-Finale bei den Olympischen Spielen in Livigno war nichts für schwache Nerven. Bis auf die letzten Meter kämpften alle vier Finalteilnehmer um die Medaillen. Am Ende jubelte der Österreicher Alessandro Hämmerle.
12. Februar 2026
Von: cst
Alessandro Hämmerle hat seine zweite Olympia-Goldmedaille. Nach Peking 2022 hat der Vorarlberger jetzt auch in Livigno den 1. Platz belegt! Silber geht an den Kanadier Eliot Grondin, der sich wie vor vier Jahren knapp geschlagen geben musste (+0,03 Sekunden). Auf den dritten Platz fuhr Jakob Dusek. Der Niederösterreicher überholte den 21-jährigen Franzosen Aidan Chollet (er war der Beste in der Quali) auf den letzten Metern.
Das Finale in Livigno war von Anfang an spannend. Grondin und Chollet fuhren zunächst vorneweg, ehe die Österreicher auf dem langen Kurs immer weiter aufholten. Beim letzten Sprung waren alle ungefähr gleich auf, ehe sich Hämmerle auf den letzten Metern den Olympiasieg holte und Grondin hinter sich ließ.
Das Boardercross-Finale in Livigno war Spektakel pur. © ANSA / SERGEI ILNITSKY
Visintin früh raus – Sommariva bester Azzurro
Für Omar Visintin war das Rennen früh vorbei. Der Algunder scheiterte bereits im Achtelfinale (siehe eigenen Bericht). Bester Azzurro war Lorenzo Sommariva, der sich in das Halbfinale vorkämpfte. Dort war aber Schluss. Im kleinen Finale belegte Sommariva den letzten Rang, was im Endergebnis Platz 8 macht.Profil bearbeiten
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