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Fischnaller und Co. sind bereit für das Finale in Sierra Nevada (Foto: av) Omar Visintin (Foto: Oliver Kraus)

Snowboard: Die letzten Entscheidungen fallen in Sierra Nevada

Vom 20. bis 27. März gibt sich die Snowboard-Weltelite beim FIS Snowboard Weltcup-Finale in der Sierra Nevada ein Stelldichein. Beim nach 2010 (La Molina) erst zweiten Saisonabschluss der Snowboarder in Spanien geht es in drei von vier Disziplinen, die auf dem Programm stehen, noch um den Weltcup-Titel.

Im Parallel Riesenslalom werden am Mittwoch, den 20. März, insgesamt drei vergeben. Während es bei den Damen im Kampf um den PGS Weltcup-Titel und den Parallel Gesamt Weltcup vor allem zwischen Patrizia Kummer (Schweiz) und Marion Kreiner (Österreich) eng zugehen wird, kommt es bei den Männern zu einer Neuauflage des Showdowns von 2012.

Diesmal geht Andreas Prommegger im Kampf um die große Kristallkugel mit komfortablem Vorsprung ins Rennen. Der Österreicher weiß aber, dass es trotzdem nochmals eng werden könnte, sollten sich die Geschehnisse vom Vorjahr wiederholen. Damals siegte sein Verfolger, der Villnößer Roland Fischnaller, in Valmalenco und hätte Prommegger fast noch abgefangen, der letztlich einen Vorsprung von 20 Punkten ins Ziel retten konnte.


Auch Visintin hat Chance auf Top-3-Platzierung im Gesamtweltcup

Während die Raceboarder die Besten der Saison suchen, geht es bei den Boardercrossern noch am selben Tag in der Qualifikation um den Einzug in das Finale, das am Donnerstag, 21. März, ausgetragen wird. Nachdem sich die Kanadierin Dominique Maltais und der Australier Alex Pullin am vergangenen Wochenende in der Schweiz bereits vorzeitig die Kristallkugeln sicherten, stehen hier keine Weltcup-Titel-Entscheidungen mehr an. Eine Chance auf eine Top-3-Platzierung im Gesamtweltcup hat aber noch Omar Visintin aus Algund. Er liegt im Moment mit 2312 Punkten, hinter Markus Schairer (2800 Punkte), Christopher Robanske (2382) und Nick Baumgartner (2360) auf Rang fünf in Lauerstellung.

Die Freestyle-Snowboarder beenden die Saison 2013 mit einem Slopestyle-Contest am 25. (Quali) und 26. März (Semifinale, Finale) sowie einem Halfpipe-Wettbewerb am 27. März. Vor allem die Slopestyle-Asse kommen dabei in den Genuss einer Sonderstellung. Anders als bei den anderen Disziplinen dürfen aufgrund der laufenden Olympiaqualifikation nicht nur die besten 50 des aktuellen Weltcup-Rankings an den Start gehen, sondern alle, die die nötigen FIS-Punkte mitbringen.

Am meisten Weltcup-Punkte sammelten in der Disziplin bislang die beiden Norweger Kjersti Buaas und Torstein Horgmo. Die beiden Südtiroler Marco Grigis und Simon Gruber belegen in der Slopestyle-Wertung hingegen den 41. bzw. 42. Rang. Im Halfpipe Weltcup liegen derzeit die beiden US-Amerikaner Kelly Clark (uneinholbar) und Scott Lago vorne.


Zeitplan Weltcupfinale Sierra Nevada, Spanien:

Mittwoch, 20. März:
9 Uhr: Parallel Riesenslalom Qualifikation (Damen und Herren)
11 Uhr: Snowboard Cross Qualifikation (Damen und Herren)
13 Uhr: Parallel Riesenslalom Finale (Damen und Herren)

Donnerstag, 21. März:
12 Uhr: Snowboard Cross Finale (Damen und Herren)

Montag, 25. März:
9.10 Uhr: Slopestyle Qualifikation (Damen und Herren)

Dienstag, 26. März:
12 Uhr: Slopestyle Semifinale (Damen und Herren)
14 Uhr: Slopestyle Finale (Damen und Herren)

Mittwoch, 27. März:
9.10 Uhr: Halfpipe Qualifikation (Damen und Herren)
14 Uhr: Finale (Damen und Herren)

Autor: sportnews

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