P Snowboard

Roland Fischnaller beim Heimweltcup in Carezza

Töchterchen Heidi motiviert Roland Fischnaller

Im Alter von 35 Jahren steht Roland Fischnaller am Höhepunkt seiner Karriere. Schließlich hat er vor wenigen Monaten die Goldmedaille im Parallel-Slalom bei der WM in Kreischberg gewonnen. Doch im Mittelpunkt seines Lebens steht eine junge Dame, nämlich sein vier Monate altes Töchterchen Heidi.

„Heidi entscheidet, wann ich trainieren darf“, scherzt Roland Fischnaller, der in den vergangenen vier Jahren drei Mal den zweiten Platz im Gesamtweltcup belegt hat. Damit ist er Italiens stärkster Snowboarder aller Zeiten und zählt auch auf der internationalen Bühne zu den ganz Großen seiner Zunft.

Die vielen Erfolge in der abgelaufenen Saison seien sehr schön, doch nun gelte es, den Fokus auf den anstehenden Winter zu richten. „In diesem Jahr möchte ich so lange wie möglich ganz weit vorne liegen. Ich habe keine Knieschmerzen, das ist sehr wichtig. Zwar meldet es sich hin und wieder, wegen eines Knorpelschadens, aber nach 15 Jahren im Weltcup ist das völlig normal“, erklärt Fischnaller.

Die Mannschaft sei sehr motiviert. Fischnaller selbst wolle sowohl im Parallel-Slalom, als auch im –Riesentorlauf auf Sieg fahren und auch im Gesamtweltcup die Nummer eins werden. „Nach drei zweiten Plätzen sei er für das höchste Treppchen reif“, so der Villnößer auf der Webseite des italienischen Wintersportverbandes (FISI), der seit ein paar Wochen mit Lebensgefährtin Elisabeth in Vilpian lebt.

Schade finde er die Streichung des Parallel-Slaloms aus dem Programm der Winterspiele 2018 in Südkorea. „Der Parallel-Slalom war einer der am besten besuchten Wettkämpfe in Sotschi und auch die TV-Zahlen waren sehr gut. Deshalb kann ich diese Entscheidung nicht nachvollziehen. Sollte die Streichung bestätigt werden, was ich nicht hoffe, dann müssen wir das akzeptieren. Ich selbst habe dann halt nur mehr eine Möglichkeit, um für eine Olympia-Medaille zu kämpfen“, so Fischnaller abschließend.


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Autor: sportnews

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