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Marko Grilc (†) © Instagram

Tragischer Unfall in Sölden: Snowboard-Star tot

Marko Grilc war in Slowenien eine wahre Wintersport-Ikone, auch international reichte seine Bekanntheit weit über die Snowboardszene hinaus. Jetzt wurde ihm seine große Leidenschaft zum Verhängnis.

Grilc galt als bester slowenischer Freestyle-Snowboarder aller Zeiten. Im Weltcup bestritt er hauptsächlich Big-Air-Wettbewerbe, stand vier Mal auf dem Podium und feierte 2010 einen Sieg. Außerdem holte er eine Medaille bei den X-Games, einen Sieg beim Air&Style und vier Junioren-Weltmeistertitel. Die vergangenen Jahre konzentrierte sich Grilc auf den Dreh von Snowboard-Videos, mit denen er unter anderem auf seinen Social-Media-Kanälen Hunderttausende Fans begeisterte.


Genau diese Leidenschaft kostete ihn nun im Alter von 38 Jahren das Leben. Grilc soll in Sölden während Dreharbeiten ein gesperrtes Gelände abgefahren und dabei schwer zu Sturz gekommen sein. Er ist offenbar auf einen verschneiten Felsen geprallt. Obwohl seine Begleiter sofort mit den Wiederbelebungsmaßnahmen begonnen haben sollen, kam jede Hilfe zu spät. Grilc soll zu diesem Zeitpunkt überraschenderweise keinen Helm getragen haben.

Bereits vor fünf Jahren stürzte Grilc auf übelste Weise. Er erlitt zwar schwere Rückenverletzungen, konnte Monate später aber wieder aufs Brett steigen. Dieses Mal hatte er weniger Glück. Der slowenische Ausnahmesportler hinterlässt zwei Kinder und seine schwangere Lebensgefährtin. Erst vor zwei Wochen hatte er auf seinen Social-Media-Kanälen Videos und Bilder von einem Snowboard-Ausflug mitsamt seiner Familie in den Stubaier Alpen gepostet.

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