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Emanuel Perathoner musste erneut unters Messer. © Social Media

Erneute OP bei Emanuel Perathoner: Ziel bleibt Olympia

Der Mitte Jänner schwer gestürzte Snowboardcrosser Emanuel Perathoner blickt auch nach dem dritten Eingriff in diesem Jahr und einer umfangreichen Verletzungshistorie zielgerichtet und frohen Mutes in die Zukunft.

Noch vor dem ersten Wettkampf der Saison hatte sich Perathoner zu Jahresbeginn eine komplizierte Schienbeinkopf-Fraktur zugezogen, welche am Folgetag in Mailand operiert wurde. Die letzten Monate, die von weiteren Operationen und täglichen Physiotherapie-Einheiten gekennzeichnet waren, verbrachte der vor frohem Mut strotzende Lajener bei seiner Verlobten in Spanien.


„Nach der Operation im Januar konnte ich lange gar nichts machen, was schwierig war. Ich bin froh, dass mein letzter Eingriff am Dienstag, der ganze drei Stunden gedauert hat, gut verlaufen ist und habe bereits am Tag darauf mit den Physiotherapie-Einheiten begonnen.“ Der in dieser Woche durchgeführte Eingriff ist der zweite in diesem Sommer. Im Juni wurden bei einer Arthroskopie einige zu justierende Details festgestellt, was wiederum mit einer langen OP verbunden war.

Training, Physio, Schwimmeinheiten
Rückhalt geben ihm dabei Physiotherapeut und Motivationstrainer Igor Setuain und seine Verlobte Belen. Aber nicht nur: „Ich bin stark, kein negativer Mensch, der sich daheim verkriecht, denn das bringt nichts.“ Eine klare und vorbildliche Botschaft an die Sportwelt und darüber hinaus.

Sein Training zieht der Wintersportler knallhart durch, täglich wird kein Übungszyklus ausgelassen. Zusätzlich tun seinem Körper und Geist auch das Schwimmen sowie verschiedenste andere Trainingseinheiten gut. Dem Spitzensportler ist ein offener Austausch wichtig und er scheut es nicht, von den verschiedenen Erfahrungen zu berichten.

„Ich bin stark, kein negativer Mensch, der sich daheim verkriecht, denn das bringt nichts.“ Spitzen-Snowboarder Emanuel Perathoner

Große sportliche und private Ziele
Das ambitionierte sportliche Hauptziel von Emanuel Perathoner bleiben die olympischen Winterspiele von Peking 2022, wobei ihm bewusst ist, dass die ersten Wettkämpfe unproblematisch verlaufen müssen und er auch die nötigen Leistungen abrufen muss, um überhaupt dabei sein zu können. „Die nächsten Wochen werden wichtige Erkenntnisse über meinen gesundheitlichen Zustand liefern, danach sehe ich weiter“, erklärt Perathoner, von Tag zu Tag blickend. Für ihn, der zahlreiche Verletzungs-Rückschläge einstecken musste, ist Leistung immer noch eine Art von Erfolg, durch die er es schafft, sich Schritt für Schritt Ziele zu setzen.

Bereits in etwa einem Monat will der Snowboardcrosser wieder nach Italien reisen, um weitere Schritte für die Zukunft zu setzten. Der wohl wichtigste musste derweil wieder um einige Monate verschoben werden: Irgendwann im Jahr 2022 soll es dann möglich sein, dass sich Emanuel und seine Verlobte Belen das Ja-Wort geben.

Schlagwörter: Wintersport snowboard

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