
Roland Fischnaller ist in Top-Form. © ANSA / GIAN EHRENZELLER
Vor Olympia: Fischnaller in Gala-Form, aber im Pech
Dieser Roland Fischnaller ist der Wahnsinn: Der 45-Jährige wurde beim letzten Rennen vor Olympia in Rogla Zweiter. Dabei fehlte dem Südtiroler nur eine Fingerspitze zum vierten Saisonsieg.
31. Januar 2026
Von: dl
Acht Tage vor dem olympischen Parallel-Riesentorlauf in Livigno triumphierte Sangho Lee erstmals seit knapp zwei Jahren wieder. Der Japaner setzte sich beim Weltcup in Slowenien im Fotofinish um eine Fingerspitze gegen Fischnaller durch. Es war dermaßen knapp, dass im Ziel beide Athleten eine Zeit lang gar nicht wussten, wer denn der Gewinner sei.
Lee bezeichnete Fischnaller anschließend als den „besten Fahrer“ in diesem Winter. Der Mann aus Villnöß ärgerte sich ein wenig wegen des verpassten Sieges. Fischnaller möchte sich am nächsten Sonntag unbedingt seine erste Olympia-Medaille umhängen lassen. Es wäre dies ein großartiger Abschluss einer einzigartigen Karriere, wobei „Fisch“ ein Karriereende nach der Saison noch offen ließ.
Dritter wurde der Österreicher Fabian Obmann. Was ging ansonsten für die Südtiroler Snowboarder im Parallel-Riesentorlauf? Daniele Bagozza und Aaron March schieden im Achtelfinale aus – genauso wie der Italiener Maurizio Bormolini. Gabriel Messner musste dagegen erst im Viertelfinale gegen Lee die Segel streichen. Die restlichen Südtiroler um den Langtauferer Edwin Coratti waren bereits in der Qualifikation gescheitert.
Italienerin erneut am Podium
Bei den Damen schied die Obervinschgerin Jasmin Coratti im Viertelfinale gegen die Österreicherin Sabine Payer aus. Payer verlor anschließend noch das kleine Finale gegen Corattis Teamkollegin Elisa Caffont, die damit Dritte wurde. Für die Italienerin war es bereits der fünfte Podestplatz in diesem Winter. Damit bleibt Caffont im Gesamtweltcup auch in Führung. Den Sieg schnappte sich am Samstag die Japanerin Tsubaki Miki, die sich gegen die Deutsche Romana Hofmeister durchsetzte.Profil bearbeiten
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