Wintersport

Omar Visintin präsentiert stolz seine Bronzemedaille. © ANSA / FILIP SINGER

Visintins großer Moment: Das war der Olympia-Donnerstag

Dieser Olympia-Tag war ein ganz besonderer für Omar Visintin, Südtirols Sport und Italiens gesamte Snowboard-Szene. Doch auch abgesehen vom Medaillengewinn des Algunders war der Donnerstag reich an bewegenden Momenten.

In einem äußerst spektakulären Rennen und mit einem grandiosen Auftritt hat sich Omar Visintin seinen Medaillentraum erfüllt. Der Algunder hat am Donnerstag im Boardercross Bronze eingefahren. Vor ihm landeten nur der Österreich Alessandro Hämmerle und der Kanadier Eliot Grondin.


„Auf diesen Tag habe ich acht Jahre lang gewartet“, sagte der Burggräfler nach dem Rennen. Es ist dies Visintins erstes Olympia-Edelmetall, Südtirols zweites bei diesen Winterspielen. Italien hält nun in Peking bei insgesamt acht Medaillen, abgesehen von Visintin landeten keine weiteren Azzurri am Donnerstag am Podest.

An den Medaillenrängen vorbeigerauscht sind Südtirols Rodler Leon Felderer, Andrea Vötter, Simon Kainzwaldner und Emanuel Rieder, die in der Teamstaffel den fünften Platz belegten. Gold ging – wieder einmal – an Deutschland.

Daniel Grassl verblüffte mit einer überragenden Kür. © APA/afp / ANNE-CHRISTINE POUJOULAT


Eine sensationell starke Vorstellung bot der 19-jährige Eiskunstläufer Daniel Grassl. Der Meraner katapultierte sich in der Kür vom zwölften auf den siebten Rang und landete damit inmitten der Weltspitze. Den Sieg holte sich der US-Amerikaner Nathan Chen.
Innerhofer ohne Medaillenchance
Nichts zu holen gab es in der Super-Kombi für Christof Innerhofer. Er belegte den 10. Platz. Gold ging an den Österreicher Johannes Strolz, der den großen Favoriten Aleksander Aamodt Kilde hinter sich ließ (hier geht's zum Bericht).

Langläuferin Therese Johaug gewann das Klassikrennen über 10 Kilometer. © APA/afp / TOBIAS SCHWARZ


Favoritensiege gab es unterdessen im Halfpipe-Bewerb der Snowboarderinnen, den die US-Amerikanerin Chloe Kim für sich entschied, und im 10-km-Klassikrennen der Langläuferinnen. Hier hatte Norwegens Superstar Therese Johaug in einem mitreißenden Finale die Nase vorn.

Italiens Eisschnelllauf-Heldin Francesca Lollobrigida verpasste im 5000-Meter-Lauf als Vierte die Medaillenränge ganz knapp. Ganz oben am Podium stand die Niederländerin Irene Schouten. Im Big-Air-Teambewerb ging Gold dagegen an die USA.

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