Wintersport

Russlands Slalom-Ass Alexander Khoroshilov macht sich Hoffnungen auf einen WM-Start. © APA/afp / JURE MAKOVEC

Was passiert mit den Wintersportlern aus Russland und Belarus?

Aktuell ist Wintersportlern aus Russland und Belarus die Teilnahme an Weltcup-Events des internationalen Skiverbands untersagt. Nun scheint sich aber eine kleine Tür zu öffnen – insbesondere in Hinblick der Weltmeisterschaften.

Eine Teilnahme von Sportlern aus Russland und Belarus an den Ski-Weltmeisterschaften 2023 ist nicht ausgeschlossen. Das sagte Michel Vion, Generalsekretär des Ski-Weltverbandes Fis, am Mittwoch beim Forum Nordicum der internationalen Skisport-Journalisten in Kranjska Gora in Slowenien.


Man richte sich dabei nach dem Internationalen Olympischen Komitee (IOC). Dessen Präsident Thomas Bach denke darüber nach, den wegen des russischen Angriffskrieges in der Ukraine derzeit international gesperrten Athleten eine kleine Tür zu öffnen. Der Sport sollte unabhängig von der Politik sein, sagte Vion.

Eine Rückkehr von russischen und belarussischen Sportlern auf die internationale Bühne sei aber noch nicht zum Saisonstart im Oktober zu erwarten. „Vielleicht geht es im Dezember, dann könnten beide Nationen – natürlich ohne nationale Flagge und Hymne – eventuell auch an den Weltmeisterschaften teilnehmen“, sagte Vion.

Im slowenischen Planica findet im kommenden Jahr die nordische Ski-WM statt, in Courchevel und Méribel in Frankreich die Alpin-WM.

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