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Stefania Constantini und Amos Mosaner holten eine historische Goldmedaille. © ANSA / JEROME FAVRE

Das war der Olympia-Dienstag

Zahlreiche Südtiroler waren am Dienstag in China im Olympia-Einsatz. Medaillen gab es dabei leider keine. Grund zum Jubeln hatten die „Azzurri“ aber vor allem mit einer historischen Curling-Medaille.

Italien hat das Curling-Fieber gepackt: Die „Azzurri“ holten im Mixed-Curling-Wettbewerb die Goldmedaille. Im Finale setzten sich Stefania Constantini aus Cortina und der Trentiner Amos Mosaner gegen Norwegen durch (SportNews hat berichtet). Für Italien bedeutete dies die 2. Olympische Goldmedaille bei den Spielen in Peking. Gleichzeitig war dies eine historische Medaille: Noch nie zuvor hatte Italien bei Winterspielen eine Medaille in dieser Sportart geholt.


Eine weitere Medaille für die „Azzurri“ holte Skilangläufer Federico Pellegrino. Der 31-jährige Aostaner sicherte sich im Freistil-Sprint die Silbermedaille. Gold ging an den norwegischen Superstar Johannes Høsflot Klæbo. Südtiroler Skilangläufer sind bei den Spielen in China keine mit dabei.

Gleich mehrere Südtiroler standen am Dienstag bei den Snowboard-Wettbewerben im Einsatz. Medaillen gab es hierbei keine zu bejubeln. Einen besonders bitteren Tag erlebte Roland Fischnaller. Der 41-jährige Routinier schrammte als 4. knapp an Bronze vorbei. Sein Olympia-Traum bleibt damit unerfüllt. Was Fischnaller nach dem frustrierenden Endresultat gesagt hat, lesen Sie auf s+.

Auch Südtirols Ski-Speed-Spezialisten blieben ohne Medaille. Gold im Super-G ging an den Österreicher Matthias Mayer (hier geht's zum ausführlichen Rennbericht). Von den Azzurri schaffte es niemand in die Top-10. Domme Paris kam nicht über Platz 22 hinaus, Christof Innerhofer schied aus (--> die Stimmen dazu lesen Sie auf s+). Ohnehin waren die Olympischen Winterspiele für Italiens Ski-Herren bisher zum Vergessen. Für Schlagzeilen sorgten die Azzurri am Dienstag abseits der Piste. Was es mit dem Zoff in Italiens Ski-Team auf sich hat lesen Sie hier.

Dominik Paris kam im Super-G nicht über Rang 22 hinaus. © ANSA / JEAN-CHRISTOPHE BOTT



Medaille gab es zwar auch für Südtirols Biathleten keine, immerhin wusste aber Dominik Windisch mit einer starken Leistung zu überzeugen. Der Rasner Ski-Jäger landete beim Sieg von Quentin Fillon Maillet auf dem 14. Platz. Der Montaler Lukas Hofer beendete das Rennen auf Platz 26 (die ausführlichen Berichte dazu gibt es hier).

Im Einsatz stand am Dienstag auch der junge Meraner Eiskunstläufer Daniel Grassl. Er zeigte im Kurzprogramm eine überzeugende Leistung und landete auf dem 12. Platz.

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