
Flavio Roda, ehemaliger Präsident des italienischen Wintersportverbandes. © FISI
Die Ära von Roda als Wintersport-Boss ist vorbei
Die Ära von Flavio Roda als Chef des Wintersportverband Italiens (FISI) ist abgelaufen. Der amtierende Präsident erreichte am Samstag in Verona nicht die notwendige Zweidrittelmehrheit und darf jetzt nicht mehr kandidieren. Wer neuer FISI-Boss wird, bleibt offen.
10. Oktober 2026
Von: cst
66,67 Prozent hätte Roda am Samstag bei den FISI-Wahlen in Verona benötigt, um weiterhin an der Spitze des Wintersportverbands zu bleiben. Das schaffte er allerdings nicht. Rund 58 Prozent der Stimmberechtigten wählten Roda. Die Zeit des Emilianers als FISI-Präsident ist damit abgelaufen, denn bei Neuwahlen darf er laut Verbandsstatuten nicht mehr antreten.
Die Neuwahl muss innerhalb von 90 Tagen stattfinden. Wer künftig als FISI-Präsident fungiert, ist offen. Antonio Noris sammelte am Samstag rund 36 Prozent der Stimmen, Roberto Bortoluzzi kam auf etwas mehr als zwei Prozent.
Nach der verpassten Wahl verabschiedete sich Roda. „Der Verband ist gesund und die Anzahl der Weltcup-Events in Italien konnten in den letzten Jahr stets erhöht werden. Ich denke, dass der Verband unter meiner Führung gewachsen ist. Vielleicht erinnern sich nicht alle daran, in welchem Zustand die FISI vorher war“, konnte sich Roda einen Seitenhieb an seine Kritiker nicht verkneifen.
Profil bearbeiten
Sie müssen sich anmelden, um die Kommentarfunktion zu nutzen.
Hermann Zanier
Herr Roda hat Recht: als er den Verband übernahm, sah es ziemlich trübe aus, sowohl technisch als auch wirtschaftlich. Jetzt kann die FISI und ihre Athleten in allen Bereichen mit den besten Verbänden mithalten
10.10.2026 17:56
Kommentare (1)