
Elisa Confortola, Pietro Sighel und Arianna Fontana (v.l.) jubeln über Gold. © APA/afp / JULIEN DE ROSA
Gold für Italien – und eine Legende mittendrin
Da ist die zweite Goldmedaille für Italien bei den Olympischen Spielen in Mailand und Cortina: Mittendrin war eine Ikone des Wintersports.
10. Februar 2026
Von: dl
Italien holte Gold in der Mixed-Staffel und Arianna Fontana schreibt damit weiter Geschichte: Die 35-jährige Shorttrackerin aus dem Veltlin in der Lombardei gewann zusammen mit Pietro Sighel, Thomas Nadalini und Elisa Confortola (sowie Luca Spechanhauser und Chiara Betti, die im ersten bzw. zweiten Lauf auf dem Eis standen) die zwölfte olympische Medaille ihrer Karriere.
Die Azzurri, bereits Silbermedaillengewinner bei Peking 2022, sind – nachdem die Niederlande und Südkorea, beide zu den Favoriten zählend, auf dramatische Weise im Halbfinale ausgeschieden waren – im Finale die Mannschaft, an der sich alle messen mussten. Die Frauen eröffneten den Wettbewerb, jede Athletin lief zwei Abschnitte: der erste über zweieinhalb Runden, der zweite über zwei Runden (insgesamt 18 Runden, 2000 Meter).
Arianna Fontana (hinten) holte ihre zwölfte Olympia-Medaille im Shorttrack. © APA/afp / JULIEN DE ROSA
Genau zur Rennmitte gelang es Fontana, mit einem entscheidenden Überholmanöver gegen die chinesische Rivalin die Führung zu übernehmen. Von da an war es eine italienische Machtdemonstration bis ins Ziel: Sighel brachte die Staffel ins Ziel, etwas kurios mit dem Rücken zur Ziellinie.
Fontana bastelt an ihrem Denkmal
Fontana liegt mit ihrer zwölften Olympia-Medaille nur noch eine hinter dem italienischen Rekord des Fechters Edoardo Mangiarotti. Die Shorttrackerin aus der Provinz Sondrio ist die erfolgreichste italienische Wintersportlerin aller Zeiten.Profil bearbeiten
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