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Von den Hobbysportlern werden Spitzenleistungen erwartet. © Newspower.it

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Von den Hobbysportlern werden Spitzenleistungen erwartet. © Newspower.it

Horn Attacke: Duathlon von Bozen aufs Rittner Horn

20 Kilometer, 2.000 Höhenmeter und zwei Disziplinen: Am Samstag fordert die Horn Attacke wieder Trailrunner und Skibergsteiger. Mit dabei sind Topathleten wie Andreas Reiterer, Annelise Felderer und das Staffelduo Samuel Demetz/Matthäus Berger.

Nur noch wenige Stunden bis zur siebten Auflage der Horn Attacke: Am Samstag, 7. März, verwandelt sich die Strecke von Bozen auf das Rittner Horn erneut in eine spektakuläre Bühne für einen der außergewöhnlichsten Sportwettkämpfe Südtirols. Der Duathlon verbindet Trailrunning und Skibergsteigen und führt die Teilnehmer über rund 20 Kilometer und 2.000 Höhenmeter bis auf 2.260 Meter Höhe.


Gestartet wird im Zentrum von Bozen in der Zwölfmalgreienstraße. Zunächst steht der 13,4 Kilometer lange Laufabschnitt bis zur Wechselzone in Pemmern auf dem Programm. Von dort geht es mit Tourenski weiter über 6,5 Kilometer hinauf zum Ziel am Rittner Horn.

Der Wettkampf kann entweder als Einzelbewerb (Start um 9 Uhr) oder in Zweier- beziehungsweise Dreierstaffeln (Start um 9.15 Uhr) bestritten werden. Gestartet wird in den Kategorien Herren, Damen und Mixed.

Auch heuer wartet die Horn Attacke mit einem hochkarätigen Teilnehmerfeld auf. Zu den Favoriten zählt der Südtiroler Trailrunning-Star Andreas Reiterer, Vizeweltmeister von 2023 und bereits dreifacher Sieger des Rennens. Ebenfalls am Start ist Andreas Innerebner, der in den vergangenen beiden Jahren auf dem Podest stand.

Andreas Reiterer ist einer der Siegkandidaten. © Newspower.it

Andreas Reiterer ist einer der Siegkandidaten. © Newspower.it


Bei den Frauen gehört Annelise Felderer erneut zu den großen Namen. Die Südtirolerin hat bislang keine Ausgabe verpasst und bringt eine beeindruckende Bilanz mit: fünf Siege und ein zweiter Platz. Auch Tanja Plaikner, im Vorjahr Zweite, zählt zu den Anwärterinnen auf eine Spitzenplatzierung.

Besondere Aufmerksamkeit gilt auch dem „Einzelbewerb Bergsteiger“. In dieser Kategorie starten die Athleten bereits in Bozen mit Skiausrüstung auf dem Rücken und absolvieren die gesamte Strecke allein. Der Sieger erhält den „Ulli-Seebacher-Preis“, der an den 2016 verstorbenen Alpinisten Ulrich Seebacher erinnert. In den vergangenen beiden Jahren dominierten Patrick Gross und Priska Gasser diese Wertung – beide peilen heuer ihren dritten Sieg in Folge an.

Im Staffelbewerb zählt unter anderem das Duo Samuel Demetz und Matthäus Berger zu den Kandidaten für einen Spitzenplatz. Der Grödnner Demetz übernimmt den Laufabschnitt von Bozen nach Pemmern, Berger den Skibergsteiger-Part. Das Team kennt das Rennen gut: 2024 belegten sie Rang zwei, im vergangenen Jahr feierten sie den Sieg.

„Diese Strecke ist für mich etwas Besonderes“, sagt Demetz. „Früher bin ich sie oft mit meinem Vater im Training gelaufen – manchmal sogar bis zum Rittner Horn. Der erste Teil auf Asphalt ist fordernd, danach wird es laufbarer. In der Natur zu laufen gefällt mir am meisten.“

Die Motivation ist jedenfalls groß: „Unser Ziel ist, wieder zu gewinnen und die Zeit vom letzten Jahr zu verbessern. Aber die Konkurrenz ist stark, es wird sicher nicht einfach.“

Auch organisatorisch steht alles bereit für die siebte Ausgabe. Nach dem Rennen wartet ab 17 Uhr die After-Race-Party – der traditionelle Abschluss eines Wettkampftages, der sportlich wie atmosphärisch wieder ein Highlight werden soll.

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