
Stefania Constantini und Amos Mosaner holten eine Medaille im Curling. © ANSA / DANIEL DAL ZENNARO
Italiens Bronzene mit einer brisanten Vorgeschichte
Italien hat am Dienstag bei den Olympischen Winterspielen in Mailand und Cortina eine Bronzemedaille im Curling geholt. Dabei gab es vor dem Mixed-Event ein brisantes Interview über die Beziehung des italienischen Duos, das für Schlagzeilen gesorgt hatte.
10. Februar 2026
Von: dl
Italiens Curling-Team bestätigt seine Zugehörigkeit zur absoluten Weltspitze, dominierte das Spiel um Platz drei gegen Großbritannien (5:3) und sichert sich damit die insgesamt elfte Medaille bei Heim-Olympia 2026.
Das Duo Stefania Constantini und Amos Mosaner trumpfte im Spiel um Bronze auf: Mit einer Teamquote von 90 % setzten die Italiener die schottischen Meister Jennifer Dodds und Bruce Mouat, die bei diesen Spielen unter der britischen Flagge antreten, permanent unter Druck. Vor vier Jahren hatten Constantini und Mosaner in Peking gar Gold geholt.
Brisant ist Italiens Bronzene insofern: Mosaner betonte vor drei Tagen in einem Interview, dass er und Constantini keine Freunde im Alltag seien, sondern ihr Verhältnis bewusst professionell halten – und dass er denkt, dass diese klare Linie ihnen hilft, auf dem Eis konzentriert zu bleiben. Der 30-jährige Trientner sagte unter anderem: „Zwischen mir und Stefania gibt es keine Freundschaft, und so ist es besser.“
„Zwischen mir und Stefania gibt es keine Freundschaft, und so ist es besser.“ Amos Mosaner in einem Interview vor den Olympischen Spielen
Mosaner erklärte, dass sie in den letzten Jahren nur selten zusammen gespielt hätten und dass gerade deswegen ihre Zusammenarbeit im Team wieder funktioniere, weil sie nicht im Alltag miteinander verschwimmen würden. Gleichzeitig bezeichnete er Constantini lobend als eine der stärksten Spielerinnen der Welt und betonte das gegenseitige Vertrauen während des Spiels. Mosaner ist derzeit übrigens in einer Liebesbeziehung mit Alice Cobelli, einer anderen Curlerin aus Italien.
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