
Der ausgelassene Jubel von Janina Flock. © APA/afp / STEFANO RELLANDINI
Österreicherin holt Gold im Skeleton
Janine Flock hat olympisches Gold im Skeleton gewonnen und späte Genugtuung erfahren.
14. Februar 2026
Von: apa
Die 36-jährige Nordtirolerin verwaltete am Samstag ihren Vorsprung nach drei Läufen im Eiskanal von Cortina auch im finalen Run und setzte sich vor den Deutschen Susanne Kreher (+0,30 Sek.) und Jacqueline Pfeifer (+0,44) durch. 2018 hatte Flock eine Olympia-Medaille als Führende nach drei Läufen noch um zwei Hundertstelsekunden verpasst, dies passierte ihr 2026 nicht mehr.
Für das ÖOC-Team war es die vierte Goldmedaille bei diesen Olympischen Spielen nach den Snowboardern Benjamin Karl (Parallel-Riesentorlauf) und Alessandro Hämmerle (Cross) sowie den Skirennläuferinnen Ariane Rädler/Katharina Huber in der alpinen Teamkombi. Insgesamt war es das 13. Edelmetall 2026 (4 Gold/6 Silber/3 Bronze).
Flock legte weiter zu
Flock zeigte von Beginn an, dass sie die Herrin dieser Bahn ist. Die vierfache Europameisterin stellte am Freitag im ersten Lauf mit 57,22 Sek. einen Bahnrekord auf, den ihr allerdings im zweiten Pfeifer mit 57,18 abnahm. Trotzdem reichte es zur Halbzeitführung für die ÖOC-Athletin, die im Jänner wegen einer Gehirnerschütterung den Kampf um den Gesamtweltcup aufgeben musste. Diesen hatte sich die Belgierin Kim Meylemans gesichert, die in Cortina nicht in die Medaillenentscheidung eingreifen konnte.Flock war nicht zu schlagen. © ANSA / JURE MAKOVEC
An Tag zwei legte Flock nach verhältnismäßig zögerlichem Start (22. Zeit) wie in jedem Lauf kontinuierlich zu, war bei der dritten Zwischenzeit bereits Sechste und am Ende Laufschnellste. „Sie hat mentale Stärke gezeigt, der dritte Lauf ist der schwierigste“, sagte Teamkollege und Trainingspartner Samuel Maier, der mit Flock am Sonntag im Mix-Teambewerb antreten wird.
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