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Der Grödner Samuel Costa wird seine Karriere nach Olympia 2026 beenden. © APA/afp / TOBIAS SCHWARZ

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Der Grödner Samuel Costa wird seine Karriere nach Olympia 2026 beenden. © APA/afp / TOBIAS SCHWARZ

Olympia 2026 | Das bringt der Donnerstag

Langsam aber sicher neigen sich die 25. Olympischen Winterspiele dem Ende zu – am Sonntag, 22. Februar findet in der Arena die Abschlussfeier von Olympia 2026 statt. Doch vorher stehen noch ein paar Medaillenentscheidungen aus: Am Donnerstag kämpft ein Grödner Duo im Schnee von Tesero um eine Medaille.

Für Aaron Kostner (St. Ulrich) und Samuel Costa (Wolkenstein) liefen die Winterspiele bisher nicht nach Wunsch. Beim Einzelwettbewerb am Dienstag mit Sprung von der Großschanze und 10 Kilometern Langlauf wurde Kostner 18., Costa beendete das Rennen auf Rang 23. Am Donnerstag gehen die beiden als einziges italienisches Team im langlauflastigen Teamsprint an den Start. Fest steht bereits jetzt: Es wird das letzte Rennen für Costa, der seine Karriere nach den Winterspielen beenden wird.


Die restlichen Entscheidungen gehen ohne Südtiroler Beteiligung über die Bühne. Viele Augen werden am Donnerstag nach Mailand gerichtet sein, wo die Medaillen im Frauen-Eishockey vergeben werden. Während sich zunächst um 14.40 Uhr die Schweiz und Schweden im Spiel um Platz drei duellieren, kämpfen die beiden Eishockey-Großmächte USA und Kanada ab 19.10 Uhr um den Olympiatriumph. In der Gruppenphase trafen die beiden Teams bereits aufeinander – damals setzten sich die US-Girls glasklar mit 5:0 durch.

Die Kür der Frauen als Highlight des Abends

Im Skibergsteigen, eine Kategorie, die heuer erstmals bei Olympia dabei ist, steht am Donnerstag der Sprint der Männer und Frauen auf dem Programm. Weil der Sprung-Wettbewerb der Männer im Ski Freestyle am Dienstag wegen dichtem Schneefall in Livigno abgesagt werden musste, wird er am Donnerstag nachgeholt. Die Quali-Läufe beginnen um 11 Uhr, das Finale ist für 14 Uhr angesetzt.

Die Trentinerin Lara Naki Gutmann hat Südtiroler Wurzeln. © ANSA / NEIL HALL

Die Trentinerin Lara Naki Gutmann hat Südtiroler Wurzeln. © ANSA / NEIL HALL

Der Abend hat dann ebenfalls noch ein Highlight zu bieten: Neben dem Eisschnelllauf der Männer über 1.500 Meter, der um 16.30 Uhr ansteht, findet ab 19 Uhr die Kür der Frauen im Eiskunstlauf statt. Nach dem Kurzprogramm liegen drei Japanerinnen auf den ersten vier Rängen: Ami Nakai (1.), Kaori Sakamoto (2.) und Mone Chiba (4.) – dazwischen drängt sich die US-Amerikanerin Alysa Liu auf Platz drei. Lara Naki Gutmann, eine Trentinerin mit Südtiroler Wurzeln, klassierte sich auf Rang 18 und wird am Donnerstag versuchen, sich in der Kür noch einmal nach vorne zu arbeiten.

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