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Cortina im Mittelpunkt: Nach den Olympischen Spielen ist vor den Paralympischen Spielen. © APA/afp / STEFANO RELLANDINI

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Cortina im Mittelpunkt: Nach den Olympischen Spielen ist vor den Paralympischen Spielen. © APA/afp / STEFANO RELLANDINI

Paralympics in Italien: Alles, was man wissen muss

Italien mitsamt dem Trentino rückt für zehn Tage in den Mittelpunkt des internationalen Behindertensports. Hier werden 50 Jahre nach der Premiere im schwedischen Örnsköldsvik die Paralympischen Winterspiele ausgetragen. Welche Wettbewerbe anstehen, welche Südtiroler dabei sind und wer die große Stars sind, steht hier.


Wann und wo finden die Paralympics 2026 statt?

Die 14. Paralympischen Winterspiele werden am 6. März im römischen Amphitheater von Verona eröffnet. Danach folgen neun Tage Wettkämpfe in Mailand, Cortina und Tesero. Die Abschlussfeier steigt am 15. März in Cortina.

Die Maskottchen Milo (l.) und Tina sind auch bei den Paralympics im Einsatz. © APA/afp / ODD ANDERSEN

Die Maskottchen Milo (l.) und Tina sind auch bei den Paralympics im Einsatz. © APA/afp / ODD ANDERSEN


Wie groß ist das Sportprogramm?

Insgesamt werden 79 Medaillenentscheidungen ausgetragen. Über 660 Athletinnen und Athleten mit körperlichen Beeinträchtigungen aus rund 50 Nationen treten in den sechs Sportarten Para Ski alpin, Para Snowboard, Rollstuhlcurling (in Cortina), Para Biathlon, Para Skilanglauf (in Tesero) sowie Para Eishockey (in Mailand) an.

Wer ist für Südtirol am Start?

Unter den 40 nominierten Azzurri (das ist neuer Teilnehmer-Rekord) sind auch sieben Südtiroler. Bis auf Snowboarder Emanuel Perathoner (Lajen) sind alle anderen Parahockey-Spieler, nämlich Torhüter Julian Kasslatter (43 Jahre, St. Christina), Verteidiger Alex Enderle (27, Eppan); Stürmer Christoph Depaoli (28, Kaltern), Stephan Kafmann (39, Kaltern), Nils Larch (28, Sterzing), Matteo Remotti Marnini (26, Bozen).

Emanuel Perathoner ist Südtirols Medaillenhoffnung.

Emanuel Perathoner ist Südtirols Medaillenhoffnung.


Welche internationalen Top-Stars sind dabei?

Die US-Amerikanerin Oksana Masters zählt als siebenfache Paralympics-Teilnehmerin zu den bekanntesten Gesichtern und hat 19 Medaillen in vier Sportarten gewonnen: Para Langlauf, Para Biathlon, Para Radsport und Para Rudern. Auch ihr Verlobter Aaron Pike ist in Italien am Start. Fahnenträger der Italiener sind die Skifahrer Renè De Silvestro und Chiara Mazzel.

Ebenfalls für die USA startet Monoskifahrerin Laurie Stephens, die auf fünf Paralympics und sieben Medaillen zurückblickt. Auch Neuseelands Skirennläufer Adam Hall geht bei seinen sechsten Spielen an den Start und gewann bislang fünf Medaillen. Für die Gastgeber tritt der sehbehinderte Italiener Giacomo Bertagnolli an, der bereits acht paralympische Erfolge feierte.

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