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Flavio Roda bleibt vorerst FISI-Chef. © Marco Trovati/Pentaphoto

Umstritten: Roda als FISI-Präsident wiedergewählt

Flavio Roda wurde am Samstag in Mailand erneut zum Präsidenten des italienischen Wintersportverbandes FISI gewählt. Die Wahl könnte jedoch umsonst gewesen sein.

Roda erhielt im ersten Wahlgang 50144 Stimmen, was 57,62 Prozent entspricht. Auf Stefano Maldifassi entfielen 25.219 Stimmen (28.98 Prozent), dahinter folgen Angelo Dal Pez (7121 Stimmen/8,18 Prozent) und Falez (39724,56). Giacomo Bisconti hingegen zog sich zurück.


Der Südtiroler Christian Haas schaffte es mit 52,33 Prozent (41.272) der Stimmen in den Vorstand. Lidia Bernardi (33,25 %) verpasste einen Vorstandsposten dagegen knapp. Die zwei Athletenvertreter sind die Grödnerin Verena Stuffer und Speed-Ass Matteo Marsaglia.

Bleibt die Wahl gültig?

Im Vorfeld der Wahl war es zu mehreren Rekursen vonseiten der anderen Kandidaten aufgrund einer vermeintlichen Unwählbarkeit von Präsident Roda gekommen. Sollten die Rekurse zu einem späteren Zeitpunkt noch angenommen werden, könnte die Wahl umsonst gewesen sein.

Es müsse entschieden werden, ob eine 4. Amtszeit von Roda, der seit 2012 im Amt ist, überhaupt möglich ist. Laut einem Gesetz aus dem Jahr 2018 ist die Amtszeit nämlich auf 3 Perioden beschränkt. Roda hatte im Jahre 2012 das Amt übernommen, nachdem die FISI wegen der Absetzung des damaligen Präsidenten Gianni Morzenti kommissarisch verwaltet wurde. Roda und seine Anwälte sind überzeugt davon, dass die erste Amtsperiode von 2012 bis 2014 daher nicht zählt.

Schlagwörter: Wintersport FISI Wahlen

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