
Holte seine allererste Olympia-Medaille: Dominik Paris. © APA / EXPA/ JOHANN GRODER
Südtirols Olympia-Bilanz: Nur in Lillehammer besser
Olympia 2026 in Mailand und Cortina ist Geschichte – und aus Südtiroler Sicht waren es die zweiterfolgreichsten Winterspiele der Geschichte. Hier ein kurzer Überblick.
23. Februar 2026
Von: dl
Nur 1994 in Lillehammer haben Südtirols Sportler mehr Medaillen abgeräumt. Vor 22 Jahren waren es bei den legendären Winterspielen in Norwegen deren acht, heuer waren es sieben. Alle davon gab es bereits in der ersten Olympia-Woche. Insgesamt ist die Ausbeute folgendermaßen: 2x Gold, 1x Silber und 4x Bronze.
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Damit erhöht Südtirol sein Medaillenkonto bei Olympischen Winterspielen auf 54. Mit den sieben Medaillen, die die Südtiroler heuer allesamt in der ersten Olympia-Woche abräumten, wurde der bisher zweithöchste Wert von Peking 2022 (vor vier Jahren gab es fünf Mal Edelmetall) klar überboten.
4 von 7 Medaillen holen die Rodler
Vier der sieben Medaillen – und damit über die Hälfte – gehen bei diesen Olympischen Spielen auf das Konto der Kunstbahnrodler. Emanuel Rieder und Simon Kainzwaldner bzw. Andrea Vötter und Marion Oberhofer gewannen jeweils Gold bei den Doppelsitzern – und das innerhalb von rund einer Stunde. Es war dies ein historischer Tag in der Südtiroler Sportgeschichte.Holten sensationell Gold im Doppelsitzer: Emanuel Rieder and Simon Kainzwaldner. © APA/afp / TIZIANA FABI
Dazu gab es für die Rodler zwei Mal Bronze durch Dominik Fischnaller im Einzel und in der Team-Staffel, zu der neben den Genannten auch noch Verena Hofer zählte. Die übrigen drei Medaillen gingen auf das Konto von Ski-Ass Dominik Paris (Bronze in der Abfahrt von Bormio), der Biathleten Dorothea Wierer und Lukas Hofer (jeweils Silber in der Mixed-Staffel von Antholz) und Eiskunstläufer Daniel Grassl (Bronze im Team-Event von Mailand).
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