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Viel Kunst und Kultur: Die Abschlussfeier der Olympischen Spielen fand unter anderem im Amphitheater von Verona statt. © ANSA / ROBERT GHEMENT

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Viel Kunst und Kultur: Die Abschlussfeier der Olympischen Spielen fand unter anderem im Amphitheater von Verona statt. © ANSA / ROBERT GHEMENT

„Wahrhaft magische“ Spiele: Italien feiert Olympia-Abschied

Die olympische Flamme der Winterspiele in Italien ist erloschen. Zuvor hatte IOC-Präsidentin Kirsty Coventry die Spiele bei der Schlussfeier in Verona für beendet erklärt.

Arrivederci Italien: Mit einer farbenfrohen Show in der fast 2000 Jahre alten Arena von Verona sind die 25. Olympischen Winterspiele zu Ende gegangen. Nach 16-tägigem Spektakel auf Schnee und Eis standen die Athletinnen und Athleten noch einmal im Mittelpunkt, bevor um 22.41 Uhr das olympische Feuer erlosch.


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Es seien „wahrhaft, wahrhaft magische“ Spiele gewesen, sagte die neue Präsidentin des Internationalen Olympischen Komitees (IOC), Kirsty Coventry. Die frühere Schwimm-Olympiasiegerin lobte die Gastgeber: „Ihr habt Winterspiele der neuen Art veranstaltet und einen neuen Standard für die Zukunft gesetzt.“

Die Arena in Verona

Erstmals ging die Schlussfeier an einem Ort über die Bühne, an dem es überhaupt keine Wettbewerbe gegeben hatte: weder bei den offiziellen Gastgebern in Mailand und Cortina d'Ampezzo noch in einem anderen der Austragungsorte, sondern in der Arena von Verona. Das Amphitheater ist durch große Opern-Aufführungen im Sommer bekannt.

Das Amphitheater in Verona war der Schauplatz der Feier. © ANSA / TERESA SUAREZ

Das Amphitheater in Verona war der Schauplatz der Feier. © ANSA / TERESA SUAREZ


So begann die Schlussfeier auch mit einer Ode an die italienische Oper: Nach einem Einspielfilm mit dem Titel „A Night at the Opera“ („Eine Nacht in der Oper“) mit Figuren aus Opern wie „Aida“ und „Rigoletto“ standen diese plötzlich live auf der Bühne. Die Show vor mehr als 8.000 Zuschauern wurde in viele Länder übertragen.

Die letzten Gold-Medaillen wurden in der Arena der Schwedin Ebba Andersson und dem norwegischen Ski-Star Johannes Hoeslot Klaebo überreicht, die jeweils über 50 Kilometer Langlauf triumphiert hatten. Der 29-Jährige war mit sechs Olympiasiegen der mit Abstand erfolgreichste Athlet der Spiele.

Viel Applaus für Gastgeber Italien

Obwohl die Wettbewerbe auf so viele Orte verteilt waren wie noch nie, gab es für Italien international viel Applaus. Nach Angaben der Veranstalter wurden insgesamt 1,3 Millionen Eintrittskarten verkauft, etwa 150.000 seien ungenutzt geblieben. In Italien selbst ist die Zufriedenheit auch deshalb groß, weil das „Team Italia“ 30 Medaillen gewann, so viele wie bei Winterspielen noch nie – darunter zehnmal Gold.

Die Azzurri wurden besonders gefeiert. © ANSA / TERESA SUAREZ

Die Azzurri wurden besonders gefeiert. © ANSA / TERESA SUAREZ


Für die Winterspiele in Italien gab es aber nicht nur Applaus. Am Sonntag demonstrierten mehrere Hundert Menschen in Verona dagegen. Kritik richtet sich unter anderem dagegen, dass trotz anderslautender Pläne Sportstätten wie der Eiskanal in Cortina völlig neu gebaut oder enorm ausgebaut wurden wie das Biathlon-Stadion in Antholz in Südtirol. Die Veranstalter hatten ursprünglich versprochen, für die „nachhaltigsten Spiele aller Zeiten“ zu sorgen. Ob dies gelang, wird man erst später wissen

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