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Tennis-Superstar Jannik Sinner. © APA/afp / ALAIN JOCARD

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Tennis-Superstar Jannik Sinner. © APA/afp / ALAIN JOCARD

„Ich als Trainer von Jannik Sinner? Warum nicht!“

Superstar Jannik Sinner bereitet sich in Ruhe auf Wimbledon vor. Trotzdem ist der Sextner weiterhin ein großes Gesprächsthema. Nun hat sich ein Star-Trainer geäußert.

Um Jannik Sinner ist es dieser Tage ruhig geworden. Nach seinem sensationellen Aus in der zweiten Runde der French Open tauchte der Sextner quasi unter. Auf Social Media machte zwar ein Clip die Runde, wie der Weltranglisten-Erste in seiner Wahlheimat Monte Carlo auf seiner Vespa einige Runden dreht, ansonsten gibt’s von Sinner aber keinerlei Notizen.


Und trotzdem ist der Pusterer Goldjunge weiterhin eines der großen Gesprächsthemen in der Tenniswelt. So wie nun auch in einem Interview des Corriere della Sera: Dort sprach nämlich Juan Carlos Ferrero – der Ex-Trainer von Carlos Alcaraz – über Sinner.

Juan Carlos Ferrero (links) war jahrelang Trainer von Carlos Alcaraz. © GETTY IMAGES NORTH AMERICA / SARAH STIER

Juan Carlos Ferrero (links) war jahrelang Trainer von Carlos Alcaraz. © GETTY IMAGES NORTH AMERICA / SARAH STIER


„Sein größtes Talent? Er versteht unheimlich schnell, woran er arbeiten und was er verbessern muss. Erinnern Sie sich an das erste ATP-Duell zwischen Alcaraz und Sinner im Jahr 2021? Damals spielte Jannik praktisch nur diagonal: keine Longline-Schläge, keine Volleys, keine Stoppbälle. Ich sah auf dem Platz einen außergewöhnlichen Ballstriker, aber das hatte nichts mit dem Spieler zu tun, der er heute ist. Mental ist er ein Felsen, und zugleich wie ein Schwamm: Er lernt sofort.“

Ferrero als zukünftiger Sinner-Trainer?

Im vergangenen Dezember wurde bekannt, dass sich Alcaraz von Ferrero getrennt hat. Das tat dem Trainer sehr weh. Wenig überraschend kam im Interview die Frage: Könnte sich Ferrero vorstellen, irgendwann als Trainer von Jannik Sinner zu arbeiten?
„Er würde alles tun, um die Nummer 1 zu bleiben. Das gefällt mir.“ Juan Carlos Ferrero

„Vor einigen Monaten hätte ich noch nein gesagt: Die Trennung von Carlos war zu frisch, ich wäre nicht bereit gewesen. Heute fühle ich mich stärker, und deshalb sage ich: Warum nicht? Sinner liebt es, hart zu arbeiten und er würde alles tun, um die Nummer 1 zu bleiben. Das ist die Mentalität, die mir gefällt. Es wäre wunderschön, ihn zu trainieren“, so die Antwort von Ferrero.

Aktuell ist Sinner – was die Trainer anbelangt – allerdings in guten Händen. Mit Simone Vagnozzi und Darren Cahill pflegt der Pusterer ein ausgezeichnetes Verhältnis.

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