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Lorenzo Musettis Seuchenjahr geht weiter. © APA / SARAH STIER

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Lorenzo Musettis Seuchenjahr geht weiter. © APA / SARAH STIER

Musetti dreht sich im Kreis: „Ich bin es leid“

Das Jahr 2026 bleibt aus Sicht von Lorenzo Musetti ein verflixtes: Die Nummer 14 der Welt aus Italien hat nun auch bei den US Open vorzeitig die Segel streichen müssen.

Schwindel, kaum noch Energie und ein weiterer Grand Slam, der auf die denkbar schlechteste Weise endet. Das Jahr 2026 von Lorenzo Musetti bleibt verflucht: Bei den US Open verabschiedete sich der Toskaner bereits in der zweiten Runde. Er unterlag dem Australier Dan Sweeny in vier Sätzen mit 3:6, 6:1, 6:2, 6:2, nachdem er mehr als die Hälfte des Matches in körperlich angeschlagenem Zustand gespielt hatte.


Musetti zeigte großen Kampfgeist und gab nicht auf, musste aber gegen ein allgemeines Unwohlsein ankämpfen, das ihm Kraft und Konzentration raubte. Zudem hatte er weiterhin deutliche Probleme mit seinem Bein. Die medizinische Auszeit, die er Mitte des zweiten Satzes nahm, während er das Match eigentlich dominierte, konnte die Situation nicht verändern.

Lorenzo Musetti hat ständig körperliche Probleme. © APA / SARAH STIER

Lorenzo Musetti hat ständig körperliche Probleme. © APA / SARAH STIER


Von diesem Moment an blieb der Italiener auf dem Platz und klammerte sich an seinen Aufschlag, seine Grundschläge und gelegentliche Glanzmomente seines Talents. Sweeny spielte dagegen konstant weiter, machte nur wenige Fehler und erkannte die schwierige Situation seines Gegners. „Ehrlich gesagt bin ich es leid, ständig aufgeben zu müssen. Ich bin diese ganzen Dinge leid. Dieses Jahr fühlt sich für mich wirklich wie eine Odyssee an“, so Musetti anschließend.

Cobolli weiter, Berrettini out

French-Open-Finalist Flavio Cobolli hatte gegen den Australier Tristan Schoolkate (ATP 150) ganz schön zu kämpfen, setzte sich aber schlussendlich nach vier Sätzen mit 3:6, 6:3, 6:4 und 7:5 durch. Vorbei sind die US Open hingegen für einen anderen Römer, nämlich Matteo Berrettini: Er unterlag dem Argentinier Mariano Navone (ATP 49) nach vier Durchgängen und 3:30 Stunden Spielzeit.

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