S+
Alexander Zverev hat in New York seine Probleme. © APA / MIKE STOBE

T Tennis

Alexander Zverev hat in New York seine Probleme. © APA / MIKE STOBE

Nächster Krimi: Zverev zittert schon wieder

Alexander Zverev hat bei den US Open die nächste schwere Nachtschicht überstanden und sich erst weit nach zwei Uhr morgens in die dritte Runde gezittert.

Nach einer weitgehend schwachen Leistung bezwang der Topfavorit in New York mit 6:4, 4:6, 7:6 (7:3), 6:7 (3:7), 6:3 den französischen Außenseiter Quentin Halys.


Bei anfangs 27 Grad und hoher Luftfeuchtigkeit bewies der an Nummer eins gesetzte Hamburger wie schon beim Fünfsatz-Sieg zum Auftakt über den Italiener Lorenzo Sonego ebenfalls in der Nightsession keine Titelform. Um 2.15 Uhr Ortszeit verwandelte Zverev nach 4:33 Stunden seinen Matchball unter dem Flutlicht im Arthur Ashe Stadium. Damit stand der Hamburger in nur zwei Matches schon fast zehn Stunden auf dem Platz.

„Die Schuhe von Herrn Zverev sind komplett nass“

Im dritten Satz kam es zur kuriosesten Szene des Matches: Beim Stand von 2:4 und Breakball für sich verlangte Zverev plötzlich nach frischen Schuhen. Schiedsrichter Robert Balmforth erlaubte den Tausch zum ungewöhnlichen Zeitpunkt: „Die Schuhe von Herrn Zverev sind komplett nass, er hinterlässt nasse Fußabdrücke auf dem Platz.“ Der 29-Jährige schaffte direkt danach das Break und drehte den Satz.

Quentin Halys (links) verlangte Zverev alles ab. © APA / MIKE STOBE

Quentin Halys (links) verlangte Zverev alles ab. © APA / MIKE STOBE


In der dritten Runde geht es für Zverev gegen den an Nummer 25 gesetzten Alejandro Tabilo. Der Chilene hatte zum Auftakt den deutschen Davis-Cup-Spieler Yannick Hanfmann in vier Sätzen bezwungen.

Hochkaräter sind schon raus

Die Ausgangslage für Zverevs zweiten Grand-Slam-Titel hatte sich dabei am Donnerstag noch weiter verbessert. In der Hälfte der Auslosung des French-Open-Siegers scheiterten der an Nummer drei gesetzte Félix Auger-Aliassime aus Kanada und Alex de Minaur (6) aus Australien und fallen damit als potenziell hochkarätige Gegner im weiteren Turnierverlauf weg. In Abwesenheit des verletzt fehlenden Weltranglistenersten Jannik Sinner war auch bereits der serbische Altmeister Novak Djokovic früh gescheitert.

Kommentare (0)

Bestätigen Sie den Aktivierungslink in unserer E-Mail, um Ihr Konto zu verifizieren und Kommentare zu schreiben. Aktivierungslink erneut senden
Vervollständigen sie Ihre Profil-Angaben, um Kommentare zu schreiben.
Profil bearbeiten

Sie müssen sich anmelden, um die Kommentarfunktion zu nutzen.

© 2026 First Avenue GmbH