
Carlos Alcaraz bekam viel Lob ausgeschüttet. © APA/afp / HECTOR RETAMAL
Wegen Alcaraz: Tennis-Ikone kommt ins Schwärmen
Carlos Alcaraz oder Jannik Sinner? Die Frage nach der persönlichen Zuneigung wurde den Tennis-Experten in den letzten Jahren öfter gestellt. Dabei hat eine Legende des Sport kürzlich ihre Schwärmereien für den Spanier mit deutlichen Worten klargemacht.
22. Oktober 2026
Von: dl
John McEnroe war auf dem Tennisplatz für seine Exzesse und sein Verhalten bekannt, das nicht immer den üblichen Konventionen entsprach. Doch zugleich war er ein wahres Genie auf dem Court. Als Linkshänder und brillanter Vertreter des Serve-and-Volley-Spiels begeisterte der 67-Jährige mit seinem außergewöhnlichen Tennis.
Schon immer hatte McEnroe eine Vorliebe für Spieler gezeigt, die mit Kreativität und Fantasie begeistern – für jene Tennisspieler, deren Spiel besonders schön anzusehen ist. Schließlich war er selbst ein solcher Spieler. Zu diesen Spielern gehört zweifellos Alcaraz. Der Spanier steht für ein unterhaltsames, dynamisches und instinktives Tennis und ist deshalb beim Publikum besonders beliebt.
„Alcaraz ist das Beste, was dem Tennis in den letzten zehn Jahren passiert ist.“ John McEnroe
In der Sendung La Revuelta äußerte sich McEnroe nun mit einem besonders deutlichen Lob: „Alcaraz ist das Beste, was dem Tennis in den letzten zehn Jahren passiert ist.“ Alcaraz hat gemeinsam mit Jannik Sinner die derzeit wichtigste Rivalität im Tennis aufgebaut. Die beiden unterscheiden sich sowohl in ihrem Spielstil als auch in ihrem Charakter.
„Als er gefehlt hat, war Tennis langweiliger“
Doch wenn McEnroe sich zwischen den beiden entscheiden soll, hat er keinen Zweifel. „Alcaraz ist der Beste, er ist mein Lieblingsspieler“, erklärt die ehemalige Nummer eins der Weltrangliste. „Und das sage ich nicht nur, weil wir gerade in Madrid sind. Er ist unglaublich, und wir können uns sehr glücklich schätzen, ihn zu haben.“Sinner gegen Alcaraz: Dieses Duell vermisst die Tennis-Welt. © APA/afp / JUNG YEON-JE
Der US-Amerikaner legte in diesem Punkt noch einmal nach und betonte, wie gut allein die Anwesenheit von Alcaraz dem Tennissport tue: „Ich bin froh, dass er zurück ist, denn als er gefehlt hat, war Tennis langweiliger.“ Dabei muss man berücksichtigen, dass McEnroes Aussagen auch von seinem persönlichen Geschmack geprägt sind.
Lob für Sinner
In der Vergangenheit hat der US-Amerikaner allerdings auch Sinner immer wieder ausdrücklich gelobt. Über den Südtiroler sagte er beispielsweise: „Fast alle müssen gegen ihn das Spiel ihres Lebens machen, um überhaupt eine Chance zu haben.“Profil bearbeiten
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