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Adolf Insam tauscht die Trainerbank mit einem Schreibtischstuhl

Adolf Insam: „Ich will Mailand nach Europa führen“

Der Eishockey-Lehrer aus dem Grödner Tal wird nicht mehr bei Elite.A-Verein Milano Rossoblu hinter der Bande stehen. Er gibt seinen Trainerposten auf, dafür allerdings wechselt er ins Klubbüro der Lombarden. „Ich werde in Zukunft die Möglichkeit sondieren, den Verein in der KHL oder EBEL zu melden“, so Insam.

Bereits vor einem Jahr hatte Adolf Insam angekündigt, eine Funktionärsrolle übernehmen zu wollen. Nun ist es soweit: Am Montagabend bestätigte sein Arbeitgeber das Ende der Trainertätigkeit und wies ihm gleichzeitig eine neue Rolle zu. Laut Vereinsangaben soll Insam in Zukunft die Funktion eines Beraters einnehmen und gleichzeitig die Möglichkeit ausloten, mit Mailand aufs internationale Parkett zu wechseln. SportNews.bz hat bei Insam nachgefragt und um eine detaillierte Beschreibung seiner neuen Rolle gebeten. „Mein Abschied als Trainer war mit dem Klub abgesprochen. Jetzt ist es meine Aufgabe, neue Wege für das Mailänder Eishockey zu erforschen. Diesem Klub und dieser Stadt gebührt eine größere Bildfläche. In erster Linie denke ich an die KHL, aber auch an die EBEL“, erklärt der ehemalige Nationalspieler.


Mailands Zukunft ist ungewiss

Zunächst allerdings gilt es in Mailand eine Existenzgrundlage zu schaffen. Die Zukunft des Erstligisten ist nämlich weiterhin an die Stadion-Situation gekoppelt. Noch hat der Verein keine Nutzungserlaubnis. „Das ist eine leidige Geschichte. Die Klubspitze und die Gemeindeverwaltung sind aber in regem Austausch. Ich hoffe, dass das Problem bald aus der Welt geschafft wird“, so Insam, der bei der bevorstehenden Kaderplanung nicht mehr Hand anlegen wird: „Die Spielerverhandlungen gehören nicht mehr zu meinen Aufgaben. Vielmehr muss ich mich darum kümmern, in welcher Liga wir kommende Saison spielen. Es bleibt abzuwarten, ob man in Italien im Stande ist, langfristige Planungen in Angriff zu nehmen. Wir blicken jedenfalls schon mal über den Tellerrand hinaus. In Mailand haben wir den größten Zuschauerzuspruch in der Serie A. Unsere Fans sind verrückt nach Eishockey. Wir wollen ihnen attraktiven Sport bieten.“


Autor: sportnews

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