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Die Vertreter der drei Verbände

AHL offiziell vorgestellt - Einschreibefrist endet am 15. Juni

Vertreter der Eishockeyverbände Österreichs, Sloweniens und Italiens haben am Montag in Mailand die grenzüberschreitende Meisterschaft Alps Hockey League (AHL) offiziell der Presse vorgestellt.

Der wichtigste Punkt betraf wohl die Einschreibefrist. Diese war ursprünglich bindendfür Mitte Mai festgelegt worden. Nun müssen sich alle teilnehmenden Klubs innerhalb 15. Juni für die grenzübergreifende Meisterschaft einschreiben. Die Vertreter der drei Verbände unterstrichen, dass es wichtig sei, ein wirtschaftlich stabiles Turnier zu schaffen, das auch sportlich spannend ist. Matjas Rakovec, der Präsident des slowenischen Eishockeyverbandes HZS meinte hierzu: „Ich bin überzeugt, dass das Niveau nicht unter jenem jener Teams liegt, die momentan in der unteren Hälfte der EBEL zu finden sind.“

Andrea Gios, Präsident des italienischen Eissportverbandes FISG, betonte, dass die Organisation der Meisterschaft von einem gemeinsamen Board durchgeführt wird. „Jede Nation bleibt aber selbstständig und wird sich auf nationaler Ebene dafür einsetzen, dass es zu einem Wachstum, bzw. einer positiven Entwicklung der Eishockeybewegung kommt.“ Vor allem Mailand und Turin gelte es mittelfristig einzubeziehen, „Valpellice ist noch unentschlossen was die Teilnahme an der diesjährigen AHL angeht.“ Noch keine endgültige Lösung konnte Gios in Hinsicht auf die Vergabe des italienischen Meistertitels geben. Aller Voraussicht nach kommt es aber zu einem Final Four.

Peter Schramm, Vorsitzender der AHL, stellt hingegen die Förderung des Eishockeynachwuchses in den Fokus seiner Ausführungen. „Mit der Schaffung der AHL haben unsere jungen Spieler die Möglichkeit, sich mit jungen Spielern aus anderen Nationen zu messen. Deutschland und die Slowakei haben bereits Interesse für die Zukunft bekundet. Unser Ziel muss es sein, die Anzahl der Transferkartenspieler noch weiter zu limitieren. Mittelfristig schwebt uns die Gründung einer großen zentral- und südeuropäischen Meisterschaft vor.“

Auf die Unterstützung der EBEL im Bereich Kommunikation zählt hingegen Dieter Kalt, Präsident des österreichischen Verbandes (OEHV), während Tommaso Teofoli, Eishockeyverantwortlicher innerhalb der FISG für die jungen „Azzurri“ eine Chance sieht, in Hinblick auf die WM 2017 in der Top Division in Paris und Köln zu wachsen.

Autor: sportnews

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