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Die Vienna Capitals (in schwarz) werden künftig nicht mehr in der AlpsHL spielen. © Instagram

Der nächste Klub verschwindet von der AlpsHL-Landkarte

Bittere Pille für die Alps Hockey League: Am Freitag ist der nächste Klub abgesprungen.

Bereits Mitte Mai ist offiziell geworden, dass sich Zell am See nicht für die neue Saison der Alps Hockey League eingeschrieben hat. Nun springt das nächste Team ab: Die Zweitvertretung von Wien, nämlich die Vienna Capitals Silver, haben ihre Nennung für die Saison 2020/21 zurückgezogen. Die Deadline für die Abmeldung war von der Liga wegen der Corona-Pandemie auf Freitag, um 12 Uhr verlängert worden.


„Die Corona-Pandemie und die damit einhergehenden gesetzlichen Einschränkungen lassen aktuell keine seriösen Planungen zu“, erklärt Franz Kalla, der General Manager der Vienna Capitals. „Aktuell ist die Situation, wie es in der Alps Hockey League weitergeht – Stichwort internationales Teilnehmerfeld – völlig unklar. Gleichzeitig würde bei einem späteren Ausstieg aus der Alps Hockey League eine Gebühr von 15.000 Euro fällig werden.“ Damit ist das Teilnehmerfeld in der AlpsHL von 18 auf 16 Teams geschrumpft.

3 Szenarien für die neue Saison
Aufgrund der aktuellen Situation und der eingeschränkten Planbarkeit gibt es für die Alps-Saison 3 Szenarien. Wunsch-Szenario wäre, dass die Liga Ende September bzw. Anfang Oktober planmäßig starten kann. Bei etwaigen nationalen Auflagen in Italien, Österreich oder Slowenien könnte es zu einer teilregionalen oder auch regionalen Austragung kommen. „Um sämtliche Einflussfaktoren bis zum Ligastart bestmöglich abschätzen und einordnen zu können, ist das Bord of Governors und die Liga-Organisation mit den Vereinen aber auch mit den zuständigen Behörden im ständigen Austausch“, heißt es in einer Presseaussendung der Liga.

Autor: det

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