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Bei den Rittner Buam macht das Coronavirus die Runde - drei Spieler wurden positiv getestet. © hkmedia / Foto Max Pattis

Corona-Schock bei den Rittner Buam

Das Rittner Hochplateau ist derzeit einer der großen Corona-Hotspots in Südtirol. Mittlerweile ist das Virus auch auf die AlpsHL-Mannschaft übergesprungen und hält diese fest im Würgegriff.

Drei Spieler der Rittner Buam haben einen positiven Corona-Test abgegeben. Sie wurden umgehend isoliert und in Quarantäne überstellt. Dennoch ist man im Vereinssitz in Klobenstein besorgt, denn bei einem weiteren Corona-Fall innerhalb des Teams müssten das Meisterschaftsspiel am Donnerstagabend gegen Asiago sowie vermutlich auch die folgenden Liga-Auftritte abgesagt werden. Das Liga-Regelement sieht nämlich vor, dass eine Mannschaft mit mehr als drei Corona-Fällen nicht mehr am Spielbetrieb teilnehmen darf.


Ein kleines Aufatmen gibt es dennoch, wie Rittens Sportdirektor Adolf Insam erklärt: „Alle weiteren Testserien haben bislang keine positiven Fälle hervorgebracht. Das liegt wohl auch daran, dass unser Kader fast komplett durchgeimpft ist. Natürlich werden uns die drei Spieler am Eis sehr fehlen, wenn man aber sieht, wie Corona in Eishockeyligen in Deutschland und Nordamerika wütet, könnten wir nochmal mit einem blauen Auge davonkommen.“

„Alle weiteren Testserien haben keine positiven Fälle hervorgebracht.“ Sportdirektor Adolf Insam

Das liegt wohl auch daran, dass Ritten am vergangenen Wochenende spielfrei war. Am Montag nämlich klagten die drei betroffenen Cracks über leichte Symptome und ließen sich daraufhin auf das Virus testen. Bis dahin bestand kaum Kontakt zu anderen Teammitgliedern. In der Gemeinde Ritten liegt die Wocheninzidenz bei 301 und damit deutlich über dem Südtiroler Durchschnitt, mehrere Kindergartengruppen und eine Schulklasse sind in Quarantäne ( Stol berichtete).

Für die Rittner Buam ist es nicht das erste Mal, dass sie mit Covid19 in Kontakt kommen In der vergangenen Saison, vor fast genau einem Jahr, infizierte sich der Großteil des Kaders mit dem neuartigen Virus, woraufhin die Mannschaft vom Hochplateau fast einen Monat in Quarantäne war. Bleibt zu hoffen, dass es dieses Mal „nur“ diese drei Spieler erwischt hat und der Rest des Kaders verschont bleibt, damit der Spielbetrieb nicht neuerlich ausgesetzt werden muss.


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