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Die Wipptal Broncos haben ihren neuen Coach präsentiert. © pm

Das ist der neue Broncos-Chef

Die Wipptal Broncos haben einen Nachfolger für den entlassenen Jussi Tupamäki gefunden. Der neue Coach ist bereits in Sterzing eingetroffen und leitete am Dienstag seine erste Trainingseinheit.

Wie die Wildpferde am Dienstagabend bekanntgaben, hat Jiri Veber künftig das Sagen. Der 53-jährige Tscheche feierte als Verteidiger im Nationalteam wie auch in den Clubs große Erfolge, deren größte wohl die Olympiateilnahme 1994 und die Goldmedaille bei der Weltmeisterschaft 1995/96 waren. Nach der aktiven Karriere wechselte er 2005/06 hinter die Bande und war zunächst bei Jindrichuv Hradec in der zweiten und dritten tschechischen Liga als Trainer der ersten Mannschaft und der U20 sowie als sportlicher Leiter tätig.


2007/08 nahm er seine Arbeit im Nachwuchs des Traditionsklubs Slavia Prag auf, wo er zwei Saisonen lang die U18 und weitere zwei Spielzeiten die U20 hauptverantwortlich betreute. Auch der tschechische Eishockeyverband wurde auf ihn aufmerksam und vertraute ihm zwischen 2010/11 und 2012/13 die U17- und U18- Auswahlen des Landes an. Die U17 coachte er bei der inoffiziellen U17-WM, der U17 World Challenge, und die U18 führte er bei der Weltmeisterschaft und beim Ivan Hlinka Memorial Cup an.

Ein erfahrener Mann

Sein weiterer Weg führte ihn über eine Assistenztrainerstelle bei Chomutov in der Extraliga in die Asia League zum südkoreanischen Verein Anyang Halla, den er in der ersten Saison in das Finale und in der zweiten Spielzeit auch zum Titel führte. Über die Zwischenstation Sparta Prag kehrte er zu Slavia zurück, wo er seit 2018/19 in verschiedenen Funktionen als Headcoach im Senior- und Juniorbereich, Jugendverantwortlicher und sportlicher Leiter tätig war. Am 12. Oktober wurde er bei Slavia des Amtes als Headcoach entbunden, obwohl er mit einem eher schwachen Team 12 Punkte in 11 Spielen geholt hatte.

Auf Veber wartet nun die schwierige Aufgabe, innerhalb kürzester Zeit das volle Potential der Broncos abzurufen, denn für die Weißblauen stehen in der Regular Season der Alps Hockey League nur mehr 12 Spiele auf dem Kalender. Auch in der Serie A bleiben nur mehr fünf Matches, um die Qualifikation für die Finalrunde doch noch zu schaffen. „Die Werkzeuge dafür hat er allemal, denn er ist ein erfahrener und technisch sehr versierter Coach, der auf die Fähigkeiten seines Teams wie auch auf die Einstellung und Spielweise des Gegners flexibel reagiert“, schreiben die Broncos. Seine große Erfahrung sowohl im Jugend- wie auch im Seniorbereich würden auf perfekte Weise mit dem zweifachen Ziel der Broncos harmonieren, nämlich den sportlichen Erfolg mit der Entwicklung junger Spieler zu vereinen.

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