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Die Wipptaler trafen nach Belieben. Hier erzielt Markus Gander das zwischenzeitliche 5:1. © Oskar Brunner

Die Broncos blamieren den Erzrivalen

Ausgerechnet im letzten Spiel des Grunddurchgangs haben die Wipptal Broncos ihre beste Leistung gezeigt und zugleich den höchsten Sieg ihrer Liga-Zugehörigkeit gefeiert. Sie haben Gröden zweistellig aus der Halle geschossen.

Sterzing und Gröden haben am Sonntagabend den Schlusspunkt unter die Regular Season der Alps Hockey League gesetzt. Und es war ein denkwürdiger. Die Fuggerstädter nahmen den Erzrivale mit einem 11:3 regelrecht auseinander.


Klar, für die Furie ging es in diesem Spiel nur mehr um leichte Tabellenkosmetik. Doch am Ende des Derbys setzte es eine derart heftige Ohrfeige, dass diese bis weit in die Zwischenrunde rein nachschallen dürfte. Mit einer indiskutablen Defensivleistung bescherten sie ihrem Neo-Coach Marco Liberatore einen denkbar schlechten Einstand. Der junge Pauli Hofer war im Tor völlig auf sich alleine gestellt, ehe er nach dem fünften Gegentor für die etatmäßige Nummer eins Colin Furlong Platz machte. Doch auch diesem standen die Vorderleute zu keinem Zeitpunkt bei.

7 Punkte von Giftopoulos

Die Broncos ließen dem 8:0 gegen Bregenzerwald hingegen ein weiteres Torfestival folgen. Überragender Akteur war Remy Giftopoulos, der an sieben von elf Toren beteiligt war und am Ende vier Treffer selbst erzielte. Mit einem Alleingang eröffnete der Kanadier den Torreigen, danach setzte er auch seine Mitspieler immer wieder gekonnt in Szene. Die schönsten Treffer des Tages erzielten Davide Conci, der den Puck aus vollem Lauf zum 6:1 unter die Latte drosch, und Joseph Mizzi. Letzterer sorgte mit einem Bauerntrick für den 11:3-Endstand.

Sterzing führte bereits nach zwei Drittel mit 9:1. Zwar traf der HC Gröden nach Wiederbeginn rasch zwei Mal ins Schwarze, jedoch blieb er Lichtjahre davon entfernt, nochmal Spannung aufkeimen zu lassen.

Die Zwischenrunde steht

Es ist dies der höchste Sieg der Wipptaler in der Alps Hockey League und zugleich der deutlichste Erfolg überhaupt gegen den Erzrivale aus dem Süden. Bereits in der am Donnerstag beginnenden Qualification Round treffen beide Teams aber neuerlich aufeinander.

Neben Gröden und Sterzing komplettieren Zell am See, Fassa und Linz die Gruppe A. Im Parallelkreis spielen Kitzbühel, Meran, Lustenau, Bregenzerwald und KAC II um drei Playoff-Tickets. Die Master-Round-Teams Jesenice, Unterland, Cortina, Ritten und Salzburg II stehen bereits im Viertelfinale.

Wipptal Broncos – HC Gherdëina 11:3

Tore: 1:0 Giftopoulos (4.09), 2:0 Mizzi (11.36), 3:0 Giftopoulos (15.38), 4:0 McBride (20.36), 4:1 Gibbon (23.06), 5:1 McBride (24.12), 6:1 Conci (28.44), 7:1 Giftopoulos (31.08), 8:1 Eisendle (38.55), 9:1 Giftopoulos (39.15), 9:2 Pitschieler (41.49), 9:3 Luisetti (42.16), 10:3 Deluca (44.08), 11:3 Mizzi (57.39)

Zuschauer: 423

Gruppeneinteilung in der Zwischenrunde:

Master Round
Jesenice, Unterland, Cortina, Ritten, Salzburg II

Qualification Round
Gruppe A: Zell am See, Wipptal, Gröden, Fassa, Linz
Gruppe B: Kitzbühel, Meran, Lustenau, Bregenzerwald, Klagenfurt II

Tabelle des Grunddurchgangs:

SPGUVTVP
1. Jesenice282503120:3275
2. Unterland Cavaliers282008104:8057
3. SG Cortina281701190:6953
4. Rittner Buam281601294:8151
5. Salzburg II281801093:8251
6. Zell am See2816012101:8047
7. Kitzbühel281501399:9544
8. Wipptal Broncos281301591:8938
9. HC Gherdeina281201686:8738
10. HC Meran281301578:10438
11. Lustenau281101782:9736
12. Bregenzerwald281201685:11635
13. HC Fassa28802068:10824
14. Linz II28702162:9622
15. Klagenfurt II28702156:9319


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