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Leo Messner & Co. fanden nicht das richtige Konzept. © studioKOSTNER | www.kostner.info

HCG-Comeback geht daneben

42 Tage nach dem letzten Spiel bestritt der HC Gherdëina am Samstagabend gegen die VEU Feldkirch wieder eine Partie im heimischen Pranives, verlor diese aber knapp im Penaltyschießen.

Am 28. Dezember des Vorjahres stand der HCG zuletzt in der Alps Hockey League im Einsatz. Damals verloren die Furie gegen die Fassa Falcons mit 0:4. Anschließend schlug das Coronavirus bei den Grödnern und deren Gegner zu, sodass es 18 Tage bis zum nächsten Spiel dauerte. Dieses verlor die Järvenpää-Truppe, die auf gleich sieben Spieler verzichten musste, gegen Feldkirch mit 2:3 nach Penaltyschießen.


Zu Beginn des Spiels fanden die Teams nur schwer in den Rhythmus, technische Fehler auf beiden Seiten schlichen sich ein. Mit Fortdauer der Minuten erhöhte sich das Niveau, mehrere Torchancen waren die Folge. Jubeln durften jedoch weder die Furie noch die Gäste. Dafür hielten die beiden Torhüter zu stark. VEU-Goalie Alex Caffi machte mit starken Reflexen Abschlüsse von Tobias Moroder, Michael Sullmann und Max Oberrauch zunichte. Auf der anderen Seite bewahrte Colin Furlong die Ladiner vor einem Rückstand. Zudem hatte er Glück, als Anton Trastasenkovs im Powerplay nur die Latte traf.

Gröden geht in Front
Deutlich mutiger und druckvoller gingen die Mannschaften im zweiten Abschnitt zu Werke. Feldkirch erarbeitete sich zunehmends Feldvorteile und ging in der 29. Minute verdient in Führung. Nachdem Maximilian Sölva nicht befreien konnte, zog Niklas Gehringer vor das Tor und bediente den früheren HCG-Crack Dylan Stanley perfekt. Keine Minute später brannte Jubel auf der Bank der Furie auf, als Ville Korhonen einen Nocker-Schuss ablenkte. Wiederum nur dreieinhalb Zeigerumdrehungen später war es Max Oberrauch, der einen herrenlosen Puck versenkte.

Anstatt die knappe Führung zu verteidigen, kassierten die Hausherren gleich zu Beginn den Ausgleich. Trastasenkovs kreiste ums Tor, spielte Timo Sticha im Grödner Slot an und jubelte, als der 17-Jährige den machtlosen Furlong düpierte. Das Spiel stand in der Folge auf Messers Schneide, zumal es Chancen im Minutentakt gab – und der HCG die letzten zwei Minuten im Powerplay agieren konnte. Doch immer wieder blieben Brad McGowan & Co. am überragenden Caffi hängen. In der Verlängerung ließen beide Teams Hochkaräter ungenützt, es ging ins Penaltyschießen. In diesem sorgten ausgerechnet die Ex-Grödner Stanley und Steven Brinstill für die Entscheidung.
Alps Hockey League:
HC Gherdëina – VEU Feldkirch 2:3 n.P.
Tore: 0:1 Stanley (28.41), 1:1 Korhonen (29.35), 2:1 Oberrauch (32.52), 2:2 Sticha (51.25); 2:3 entscheidender Penalty: Birnstill
Zuschauer: 307

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