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Raphael Andergassen, Marco Marzolini und Tommaso Traversa duellieren sich vor Colin Furlong. © Optic Rapid/I. Foppa

Analyse | Halbfinal-Clash zwischen Buam und Wölfen

Kann der HC Pustertal schon heute Abend das Finale der Italienmeisterschaft klarmachen oder erzwingen die Rittner Buam ein entscheidendes drittes Spiel? Die SportNews-Analyse.

Das spricht für den HCP
– Die Mannschaft: Die Wölfe verfügen unweigerlich über den besseren, ausgeglicheneren Kader. Sie können mit allen vier Reihen Druck erzeugen und dadurch Kräfte sparen. Das führt dazu, dass die Basile-Truppe in den entscheidenden Momenten des Spiels – wie etwa in der Verlängerung am Dienstag – leicht im Vorteil ist. Diesen dann auch konsequent auszuspielen, ist gegen die kompakt aufgestellten Buam jedoch nicht einfach.


– Colin Furlong: Auf Pustertals Fels in der Brandung ist Verlass. Der 27-Jährige befindet sich in Topform und ist zur Stelle, wenn sich seine Vorderleute in Schwierigkeiten befinden. Der Kanadier ist das Zünglein an der Waage, das den entscheidenden Unterschied ausmachen kann.

– Die Personaldecke: Während bei den Buam MacGregor Sharp (hinter seinem Einsatz am Donnerstag steht nach wie vor ein Fragezeichen), Philipp Pechlaner und Kevin Fink ausfallen, kann Luciano Basile abgesehen von Maximilian Leitner aus dem Vollen schöpfen. Angesichts der kurzen Pause zwischen den Partien ist dies ein großer Vorteil.

Das spricht für die Buam
– Die Heimbilanz: Fünf Mal haben sich die Wölfe und die Buam in dieser Saison duelliert, jedes Mal behielten die Gastgeber die Oberhand. Eine Bilanz, auf die Simon Kostner & Co. bauen.

– Apropos Simon Kostner: Die erste Sturmreihe der Buam mit dem Mann aus St. Ulrich, Dan Tudin und Markus Spinell hat dem HCP im ersten Aufeinandertreffen große Schwierigkeiten bereitet. Der Grund: Alle drei Stürmer verfügen über ein extrem ausgeprägtes Spielverständnis, darüber hinaus über einen satten Schuss und feinen Händen. Sie sind Rittens Ass im Ärmel.

– Die Erfahrung, wichtige Spiele zu gewinnen: Neben vielen jungen Spielern kann Santeri Heiskanen auf echte Veteranen setzen. Ein Andreas Lutz, ein Dan Tudin, ein Julian oder Simon Kostner haben in ihrer Karriere schon unzählige Schlachten geschlagen und viele davon gewonnen. Sie wissen, was es braucht, um erfolgreich zu sein. Klar, die heurige Mannschaft kann nicht mit jener der letzten Jahre verglichen werden, das Siegergen ist jedoch nie zu unterschätzen.
Fazit
So oder so, die Fans vor den Bildschirmen können sich auf eine packende Partie (Spielbeginn ist um 20 Uhr) freuen. Wer am Ende die Nase vorne haben wird, entscheiden die berühmten Details. Und sollten sich tatsächlich die Buam durchsetzen, würde am Samstag im Rienzstadion der absolute Showdown steigen. Man darf also gespannt sein.

Autor: leo

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