h Eishockey

Anton Bernard hängt eine weitere Saison beim HCB an

Anton Bernard bleibt den Foxes treu

Bleibt Anton Bernard, oder bleibt er nicht? Diese Frage beschäftigte den ganzen Sommer über die Fans des HCB Südtirol Alperia. Nun gab es in der sommerlichen Seifenoper rund um den Kapitän der italienischen Eishockey-Nationalmannschaft ein Happy End. Die Vertragsverlängerung gaben die Foxes am Mittwochabend bekannt.

"Bozen ist meine Heimat." Diese Worte stammen von keinem Geringeren als Anton Bernard, 27-jähriger Angreifer aus Kaltern, der sich vor kurzem mit Geschäftsführer Dieter Knoll und Trainer Tom Pokel über eine weitere Spielzeit im Dress des italienischen Rekordmeisters und EBEL-Champions von 2013/14 einigen konnte.

Bernard wurde im Sommer immer wieder mit den Rittner Buam in Verbindung gebracht, nachdem er eine sportlich nicht ganz einfache Saison hinter sich hatte und nicht so viel Eiszeit bekam, wie er sich eigentlich gewünscht hätte. Das dürfte nun alles vergessen sein, denn der Kapitän des Blue Team blickt der neuen Saison im Dress des HCBzuversichtlich entgegen. "Ich habe neue Energie und neue Anreize. In dieser Mannschaft habe ich viele Freunde und ich spüre, dass ich wieder durchstarten kann. Ich bin glücklich, dass ich bleibe", so der 27-jährige Kalterer.


Die einheimischen Spieler bilden das Grundgerüst

Anton Bernard gab in der Saison 2008/09 sein Debüt in der ersten Mannschaft der Foxes. Anschließend lief er eine Spielzeit in der EJHL auf, bevor er wieder in die Talferstadt zurückkehrte. Sehr erfolgreich, denn mit den Foxes gewann der Überetscher zwei italienischeMeistertitel, zwei italienische Supercups, einen Italienpokal und die EBEL.

"Der Verein hat auf dem Transfermarkt sehr intelligent agiert. Die Spieler, die kommen, sind jung und topmotiviert. Für viele wird es das erste Jahr in Europa sein - da müssen wir einheimische Spieler in die Rolle des Leaders schlüpfen und ihnen zu verstehen geben, was es heißt in Bozen zu spielen und wie man die EBEL gewinnen kann. Der Teamgeist ist sehr wichtig. Das sieht man auch hier bei der Nationalmannschaft (Bernard ist gerade beim Trainingslager in Sterzing, Anm. d. Red.). Jeder muss für jeden alles geben. In Bozen ist der Grundstock an einheimischen Spielern sehr wichtig. Gemeinsam mit den Transferkartenspielern müssen wir zu einer schlagfertigen Einheit verschmelzen", so Bernard abschließend.

Autor: sportnews