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Hannes Treibenreif (links) musste mit Ritten gegen Matteo Tessari und Asiago eine empfindliche Niederlage einstecken. © Max Pattis

Bitterer Final-Auftakt: Ritten kassiert eine Watschn

Für die Rittner Buam begann die Finalserie um den Italienmeistertitel gegen Asiago mit einer heftigen Klatsche.

Die ersatzgeschwächten Buam (mit Dan Tudin, Adam Giacomuzzi, Philipp Pechlaner und Kevin Fink fehlten gleich 4 wichtige Spieler) kassierten gegen Asiago eine 0:5-Schlappe. Dabei war der Underdog aus Klobenstein eine halbe Stunde lang ebenbürtig mit dem Favoriten aus dem Veneto, doch mit Fortdauer der Partie machte sich die größere Klasse von Asiago immer mehr bemerkbar. Das schlug sich dann auch aufs Resultat nieder.


Matteo Tessari, Francesco Forte, Marco Rosa, Edoardo Lievore und der ehemalige Rittner Alex Frei sorgten für den klaren Asiago-Sieg, der auch in dieser Höhe verdient ist. 41:17-Schüsse zugunsten der Stellati sprechen da eine klare Sprache. Allerdings hätte die Partie auch anders verlaufen können, denn eine unglückliche Episode sorgte für großen Unmut bei den Buam.

Eine strittige Situation ärgert Ritten
Aber der Reihe nach: Im ersten Drittel war Asiago zwar spielbestimmend, biss sich an der Rittner Defensive und Goalie Hannes Treibenreif immer wieder die Zähne aus. Das änderte sich nach dem Seitenwechsel, als Tessari bei einem Rebound goldrichtig stand und auf 1:0 stellte.

In der Folge überstand Ritten eine 3-gegen-5-Situation, ehe es zur besagten strittigen Szene kam. In der 35. Minute wurde nämlich ein Treffer von Markus Spinell nicht anerkannt, weil der Unparteiische – in der Meinung, dass Asiago-Goalie Gianluca Vallini den Puck bedecken würde – kurz vorher abgepfiffen hatte. Allerdings lag die Scheibe frei vor dem Gehäuse des Gastgebers. Besonders bitter: Im Gegenzug haute Forte einfach mal drauf und jubelte über den Treffer. Aus einem möglichen 1:1 ist also ein 0:2 geworden.
Spiel 2 am Donnerstag
Für die Vorentscheidung sorgte Rosa, der kurz vor der Drittelsirene einen Patzer von Treibenreif in feinster Torjägermanier zum 3:0 ausnutzte. Damit war das Spiel gelaufen. Ritten bäumte sich im Schlussdrittel zwar noch einmal auf, doch Zählbares kam dabei nicht heraus. Auf der Gegenseite schraubten Lievore und Frei das Ergebnis auf 5:0 in die Höhe.

In der Best-of-3-Serie um den Scudetto hat Asiago nun alle Karten in der Hand und kann bereits am Donnerstag in Klobenstein seinen 7. Italienmeistertitel perfekt machen. Ritten will die Serie indes mit einem Heimsieg verlängern und sich ins alles entscheidende Match am Samstag retten.
Finale um den Italienmeistertitel, Spiel 1
Asiago – Ritten 5:0
1:0 Tessari (27.42), 2:0 Forte (35.39), 3:0 Rosa (37.09), 4:0 Lievore (47.59), 5:0 Frei (59.15)
Stand in der Serie „best-of-three“: 1:0

Autor: det

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