h Eishockey

Linz besiegte Bozen nach einem harten Schlagabtausch in der Overtime (Foto: Eisenbauer)

Bozen muss sich Linz nach hartem Kampf geschlagen geben

Der HCB Südtirol hat das erste Spiel der Playoff-Viertelfinalserie gegen Linz knapp verloren. Am Sonntagabend unterlagen die „Foxes“ den Stahlstädtern mit 1:2 nach Verlängerung.

Bozen, das in der "Keine Sorgen Eisarena" ohne das Offensivtrio Palmieri, Gander und Ramoser auskommen musste, war zu Beginn der Partie gehörig unter Druck. Linz startete stark und ging nach knapp vier Minuten durch Broda in Führung. Der Ex-Bozner erwischte HCB-Schlussmann Melichercik aus spitzem Winkel auf dem falschen Fuß und erzielte unter kräftiger Mithilfe des slowakischen Torhüters das 1:0. Auch danach blieben die Oberösterreicher am Drücker, verpassten aber mehrmals – unter anderem in einer vierminütigen Überzahl – das 2:0. Mit Fortdauer der Partie wurden die Bozner stärker und kamen auch zu ersten Möglichkeiten, doch im ersten Drittel wollte den „Foxes“ der Ausgleichstreffer nicht gelingen.


Reids 27. Saisontreffer bringt Bozen zurück ins Spiel

Im Mittelabschnitt hatte Vallerand in Überzahl den ersten Hochkaräter, aber der Franko-Kanadier scheiterte aus kürzester Distanz an Linz-Keeper Ouzas. Anschließend wurde die Partie immer zerfahrener. Beide Teams taten sich schwer, vor das gegnerische Tor zu kommen, sodass den knapp 5000 Zuschauern wenig nennenswerte Aktionen geboten wurden. Das änderte sich in der 30. Minute: HCB-Topskorer Reid zog ab, sein eigentlich harmloser Schuss landete nach einem Aussetzer von Ousaz im Linzer Gehäuse – das Match war somit wieder im Gleichgewicht. Danach hatte Bozen Pech, als Gellert in Überzahl (Piche saß nach einem üblen Stockschlag an Vallerand in der Kühlbox) mit einem Hammer am Pfosten scheiterte. In dieser Phase des Spiels war der HCB das aktivere Team, konnte daraus aber kein Kapital schlagen.

Das Schlussdrittel gehörte wieder den Hausherren. Linz drängte vehement auf das 2:1 und startete Angriff um Angriff, doch die erneute Führung wollte den Stahlstädtern zunächst nicht gelingen. Bozen wehrte sich mit allen Mitteln und versuchte, mit eigenen Gegenstößen für Nadelstiche in der Linzer Hintermannschaft zu sorgen. In der regulären Spielzeit tat sich am Spielstand aber nichts mehr – mit dem Stande von 1:1 ging es in die Verlängerung.


Lebler sorgt für den "plötzlichen Tod" des HCB

In der Overtime schenkten sich beide Teams nichts. Sowohl Linz als auch Bozen suchten die Entscheidung, sodass sich ein spannendes Hin und Her entwickelte. Am Ende hatten dabei die Hausherren das bessere Ende für sich: Nach einem Linzer Angrifffand der Puck über Lebleretwas glücklich den Weg ins Bozner Tor und brachte damit den Stahlstädter Sieg unter Dach und Fach.


EBEL, Playoff-Viertelfinale – Spiel 1:

EHC Black Wings Linz - HCB Südtirol Alperia 2:1 n. V. (1:0, 0:1, 0:0, 1:0)
1:0 J. Broda (3.43), 1:1 B. Reid (29.30), 2:1 B. Lebler (68.19)

Red Bull Salzburg - Moser Medical Graz 99ers 3:0 (2:0, 0:0, 1:0)
1:0 A. Kristler (3.59), 2:0 B. Thomas (19.51), 3:0 M. Latusa (48.53)

UPC Vienna Capitals - HC TWK Innsbruck 5:0 (1:0, 3:0, 1:0)
1:0 R. McKiernan (11.13), 2:0 R. Holzapfel (21.46), 3:0 J. Ferland (25.35), 4:0 J. Fraser (29.37), 5:0 R. Holzapfel (41.23)

Klagenfurter AC - HC Orli Znojmo 4:3 n. V. (0:0, 1:1, 2:2, 1:0)
1:0 M. Geier (21.58), 1:1 L. Sulak (37.44), 2:1 M. Geier (45.35), 2:2 D. Bartos (48.29), 2:3 T. Plihal (51.05), 3:3 J. Lundmark (59.25), 4:3 J. Lundmark (77.34)


Weitere Spieltermine:
28.2., 3.3., 5.3., evtl. 7.3., 10.3., 12.3.

Autor: sportnews

Empfehlungen

Kommentare (0)

Sie müssen sich anmelden, um die Kommentarfunktion zu nutzen..

© 2020 Sportnews - IT00853870210