
HCM-Präsident Stefan Kobler, HCB-Boss Dieter Knoll, Merans Sporträtin Barbara Hölzl, HCB-Präsident Michele Nobile und Meran-Boss Markus Erb (von links).
Bozen und Meran: Gemeinsam sind sie stark
Der HCB Südtirol Alperia und der HC Meran Pircher setzen ihre Zusammenarbeit auch in der Saison 2026/27 fort.
11. September 2026
Von: pm
Der schwarz-weiße Club wird erneut als offizielles Farmteam der Foxes fungieren und damit eine Partnerschaft weiter festigen, deren besonderer Schwerpunkt auf der Entwicklung und Förderung junger Südtiroler und italienischer Spieler liegt. Durch die Möglichkeit, in zwei hochklassigen Ligen wie der ICE Hockey League und der Alps Hockey League zum Einsatz zu kommen, sollen sie wertvolle Erfahrungen auf unterschiedlichen Leistungsstufen sammeln.
Bereits in der vergangenen Saison fand diese Partnerschaft eine wichtige Anwendung auf dem Eis. Enrico Larcher absolvierte in seinem ersten Jahr im weiß-roten Trikot insgesamt 39 Einsätze für den HCB in der ICE Hockey League und der Champions Hockey League, während er parallel dazu 43 Spiele für Meran bestritt und mit den Adlern bis ins Finale der AlpsHL vorstieß. Im Laufe der Postseason schloss sich auch Pascal Brunner den Schwarz-Weißen an und trug zum historischen Erfolg bei, der Meran erstmals bis ins Endspiel der länderübergreifenden Meisterschaft führte.
Fuchs, Remolato & Co.
Die Verbindung zwischen den beiden Clubs spielt auch beim Aufbau des HCB-Kaders für die Saison 2026/27 eine noch bedeutendere Rolle. Für Noah Frick, Enrico Larcher, Jakob Fuchs und Nicolò Remolato ist eine doppelte Einsatzmöglichkeit zwischen Bozen und Meran vorgesehen. Damit können die vier jungen Spieler dauerhaft im Umfeld der Foxes bleiben und zugleich bei Bedarf in der Alps Hockey League kontinuierlich Spielpraxis und wichtige Einsatzminuten sammeln.Dieser Weg hat bereits im Sommer begonnen. Am Trainingslager des HCB in Corvara nahmen auch der 2008 geborene Torhüter Christian Gamper und Stürmer Lukas Plank teil, beide vom HC Meran. Für sie bot sich dadurch die Gelegenheit, zehn Tage lang gemeinsam mit der ersten Mannschaft der Weiß-Roten zu trainieren und sich mit dem Niveau der ICE Hockey League auseinanderzusetzen.
Sie stehen sinnbildlich für den gemeinsamen Weg: Verteidiger Noah Frick sowie die Stürmer Jakob Fuchs, Nicolò Remolato und Daniel Gellon (von links). © kp
Die Zusammenarbeit stellt darüber hinaus eine wichtige Verbindung zwischen der heimischen Eishockeybewegung und der höchsten länderübergreifenden Liga dar. Meran hat in den vergangenen Jahren mehrfach bewiesen, junge Spieler auf ihrem Entwicklungsweg erfolgreich begleiten zu können. Beispiele dafür sind Frick und Fuchs, aber auch Daniel Gellon, der nach fünf Spielzeiten bei den Adlern und einer Saison 2025/26 als Topscorer der Schwarz-Weißen in diesem Sommer den Sprung in die ICE Hockey League geschafft und beim HCB unterschrieben hat.
Für Meran endete die Saison 2025/26 mit dem besten Ergebnis seiner bisherigen Geschichte in der Alps Hockey League. Nach dem erfolgreichen Überstehen der Pre-Playoffs und den Siegen gegen Asiago und Sisak erreichten die Schwarz-Weißen das Finale, das anschließend gegen den HC Gherdeina verloren ging. Die von Christian Borgatello, einem langjährigen ehemaligen HCB-Spieler, betreute Mannschaft wird auch 2026/27 wieder in der Alps Hockey League an den Start gehen.
Der HCB und der HC Meran wollen diesen gemeinsamen Weg somit fortsetzen und jungen Spielern einen schrittweisen Übergang zum Eishockey auf höchstem Niveau ermöglichen. Gleichzeitig sollen sie in einer wettbewerbsstarken Liga wie der Alps Hockey League Einsatzminuten, Verantwortung und Erfahrung sammeln können. Eine Zusammenarbeit, die die Verbindung zwischen zwei traditionsreichen Südtiroler Eishockeyvereinen stärkt und einen Beitrag zur Weiterentwicklung der gesamten heimischen Eishockeybewegung leisten soll.
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