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Ritten möchte sich für das Finale um den Continental Cup qualifizieren (Lars Hagen)

Continental Cup: Das sind die Gegner der „Rittner Buam“

Der Countdown läuft: In neun Tagen fällt in der Arena Ritten in Klobenstein der Startschuss zum Continental-Cup-Halbfinale, in dem die Gastgeber gegen die Herning Blue Fox (Dänemark), Yertis Pavlodar (Kasachstan) und die Fischtown Pinguins Bremerhaven (Deutschland) um einen Platz in der Endrunde kämpfen werden. SportNews nimmt die drei Gegner des amtierenden Italienmeisters genauer unter die Lupe.


Herning Blue Fox

Mit den Herning Blue Fox kommt ein mehrfacher Dänischer Meister nach Klobenstein. Die Blau-Gelben haben bislang 16 Meistertrophäen in ihren Vitrinen stehen. Dazu kommen mehrere Vize-Landesmeisterpokale, sowie insgesamt fünf Pokalsiege. Der Verein hat auch reichlich Erfahrung im Europapokal gesammelt und bereits einige Continental-Cup-Spiele bestritten, unter anderem gegen Bozen (beide Spiele gingen mit 3:10 im fernen 1995 und 2:3 im Jahr 2012 verloren) und Asiago (3:2-Sieg nach Verlängerung 2011), schaffte aber nie den Sprung in die Top-3. In den Reihen der Herning Blue Fox, die in der Tabelle der höchsten dänischen Meisterschaft derzeit hinter Sonderjyske an zweiter Stelle liegen, befindet sich seit 2011 Mitch Ganzak, der in der Saison zuvor bei Valpellice unter Vertrag stand.


Fischtown Pinguins Bremerhaven

Ein Wiedersehen mit alten Bekannten: Seit nun mehr sieben Jahren sind Testspiele gegen den Klub aus Deutschland ein fixer Bestandteil des Vorbereitungsprogramms der „Rittner Buam“. Die Fischtown Pinguins, die sich im Vorjahr zum DEL2-Meister kürten, gibt es seit dem Sommer 2002, zuvor nannte sich der Eishockeyverein REV Bremerhaven. Der im Vorjahr gewonnene Titel gehört mit jenem von 2002 (ebenfalls 2. Deutsche Liga) zu den größten Erfolgen der Norddeutschen. Trainer der Mannschaft ist seit 2012 der 42-jährige Kanadier Mike Stewart. Bisher erlebte der Eishockeyverein aus Bremerhaven allerdings eine eher durchwachsene Saison. In der Tabelle, die souverän von dem letztjährigen Finalgegner der Pinguins, den Bietigheim Steelers, angeführt wird, liegen die Bremerhavener derzeit auf Platz elf. Die Fischtown Pinguins haben einen Spieler in ihren Reihen, der besonders den SüdtirolerFans ein Begriff sein dürfte: Der ehemalige Valpellice-Spieler Ryan Martinelli, der damals am 26. Februar 2011 im fünften Playoff-Viertelfinalspiel zwischen Valpe und Ritten in der sechsten Minute der Verlängerung den Siegestreffer erzielte und sein Team damit ins Halbfinale führte (siehe Video), sammelt seit zwei Jahren im hohen Norden Punkte.


HC Ertis Pavlodar

Der kasachische Verein wurde im Jahr 1975 ins Leben gerufen, Profieishockey wird in der nordkasachischen Stadt Pawlodar allerdings, aufgrund diverser Umstände, erst wieder seit der Saison 2003 gespielt. Der Durchbruch in der kasachischen Meisterschaft gelang dem HC Ertis Pavlodar vor drei Jahren, als der Klub erstmals das Finale erreichte, dort jedoch dem HK Beibarys Atyrau den Vortritt lassen musste. Der erste Titelgewinn ließ allerdings nicht lange auf sich warten: Ein Jahr später kam es zur Neuauflage des Finales, bei dem Ertis Pawlodar Revanche nahm, die Serie mit 4:1 für sich entschied und sich damit erstmals zum kasachischen Meister kürte. In der folgenden Saison konnte der Klub diesen Erfolg wiederholen und auch derzeit liegen die Schwarz-Weißen mit einer beachtlichen Torausbeute (106 Treffer in 22 Spielen) auf Platz eins der Tabelle. Aus der Talentschmiede des Vereins stammten einige bekannte Spieler wie Maxim Kuznetsov, der es in die NHL zu den Detroit Red Wings, sowie den L.A. Kings schaffte und 136 Meisterschaftsspiele bestritt.


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Autor: sportnews

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