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Michael Clarke bejubelt einen seiner Treffer. © Foto Max Pattis

Das kleine Finale wird zur Augsburger Tor-Party

Der Finaltag bei der 16. Auflage des Dolomitencups wurde am Sonntag mit einer Tor-Party eingeläutet: Im Spiel um Platz 3 fegten die Augsburger Panther den EHC Biel-Bienne vom Eis.

Die Augsburger Panther sind beim Dolomitencup ein Erfolgsgarant: Mit fünf Turniersiegen hält der deutsche Vizemeister von 2010 den Rekord in Neumarkt/Südtirol. In diesem Jahr reichte es zwar nicht fürs Finale, dafür legten die Bayern im Spiel um Platz 3 einen denkwürdigen Auftritt hin: Gegen den Schweizer Top-Klub und Titelverteidiger EHC Biel-Bienne feierten die Panther einen 5:2-Erfolg und schnappten sich so Platz 3.


„Heimspiel in Neumarkt, wir haben Heimspiel in Neumarkt“: Diese Sprechchöre hallten am Sonntag bereits nach dem ersten Drittel durch die Neumarkter Würtharena. Die Augsburger Fans (rund 500 an der Zahl) feierten auf den Rängen eine berauschende Party und machten es so ihren Idolen auf dem Eis nach, die Gegner Biel in den ersten 20 Minuten mit einer unheimlichen Effizienz (8 Schüsse, 4 Tore) verzauberten. In der 7. Minute fehlte in der Defensive der Schweizer die Zuordnung, sodass Matthew Puempel nach einem Niklas-Länger-Pass plötzlich völlig frei vor dem Tor stand und eiskalt zum 1:0 einnetzte.

Nach 15 Minuten steht es 4:0
Das war der Auftakt eines Sturmlaufs der Augsburger, die sich nun in einen regelrechten Rausch spielten. Allen voran Michael Clarke, der binnen 120 Sekunden zwei Mal ins Schwarze traf (10., 12.). Den Augsburger Traumstart perfekt machte Neuzugang Samuel Soramies, der einem Henry-Haase-Schuss die entscheidende Richtungsänderung gab und sich so seinen ersten Treffer im AEV-Trikot gutschreiben ließ (15.). Biels Backup-Goalie Simon Rytz, der anstelle des Weltmeisters und Olympiasiegers Harri Säteri das Tor hütete, konnte einem leidtun.

Die Spieler der Augsburger Panther vor ihren Fans. © Foto Max Pattis

Augsburg drosselte in der Folge sein Angriffstempo, während sich Biel einige Male am starken Dennis Endras (er zählt auch mit seinen 37 Jahren noch zu den Top-Goalies Deutschlands) die Zähne ausbiss. Zwei Mal musste sich der gefeierte Rückkehrer (nach 10 Jahren in Mannheim hext Endras wieder für seine alte Liebe) trotzdem geschlagen geben: Mike Künzle (aus kurzer Distanz, 46.) und Jesper Olofsson (Handgelenksschuss, 55.) betrieben für Biel Ergebniskosmetik, während Sebastian Wännström den fünften Panther-Treffer markierte (54.). Da war die Augsburger Party auf den Rängen längst im Gang.

Um 20 Uhr steigt das große Finale
In Kürze geht beim Dolomitencup das große Finale über die Bühne. Ab 20 Uhr stehen sich in der Würtharena die Eisbären Berlin und Dynamo Pardubice gegenüber. Fest steht schon jetzt: Es wird eine neue Siegermannschaft geben, denn der DEL-Rekordmeister hat genauso wie der Turnierneuling aus Tschechien noch nie in Neumarkt gewonnen. Das Match wird im Internet unter www.dolomitencup.com live übertragen.

Schlagwörter: Eishockey Dolomiten Cup

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