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Etwas mehr als 2.000 Zuschauer pilgern im Durchschnitt zu den HCB-Heimspielen

Das Südtiroler Eishockey im Zuschauer-Test

Am kommenden Wochenende verabschieden sich die EBEL und die Serie A in die Länderspielpause. Auch in der Serie B ist die erste Meisterschaftsphase gespielt. Zeit also, einen Blick auf die Zuschauertabelle zu werfen und ein erstes Zwischenfazit zu ziehen.

Mit 18.431 zahlenden Gästen war die Bozner Eiswelle das bislang mit Abstand bestbesuchteste Eishockeystadion Südtirols. Allerdings hat der HCB in der laufenden EBEL-Saison auch bereits neun Heimspiele absolviert. Das entspricht einem Schnitt von 2.047 Zuschauern pro Begegnung. Während der Meister von 2014 in dieser Statistik im Liga-Ranking nur im unteren Drittel anzufinden ist, kann ihm in Südtirol kein anderer Verein das Wasser reichen.


Zuschauerschwund in der Serie A


Am nähesten kommt dem Klub aus der Landeshauptstadt noch der HC Pustertal, der in der Serie A die beste Zuschauerbilanz aufweist. Die Wölfe durften bislang durschnittlich 1.141 Fans im Rienzstadion begrüßen. Das sind deutlich weniger als noch im Vorjahr. Alarmierend ist der Zuschauerrückgang beim kriselnden Ligakonkurrenten HC Gherdeina (471 Ø), der in der Regular Season der letzten Saison noch gut ein Drittel mehr Tickets verkaufte. Diesem Trend wirken die Broncos Sterzing (634 Ø) entgegen, die aufgrund ihrer sportlichen Erfolge im Schnitt fast 100 Anhänger mehr in die Weihenstephan Arena lockten, als noch vor einem Jahr. Somit liegen die Wipptaler im Ranking noch vor Tabellenführer und Vize-Meister Ritten, der es gerademal auf einen Mittelwert von 534 Fans bringt. Hier sticht ein Vergleich besonders ins Auge: Bei den beiden Serie-B-Heimspielen der Zweitvertretung der Rittner Buam gegen Fiemme und Eppan pilgerten fast gleich viele Zuschauer (422 Ø) in die Arena Ritten.


Der HCM ist wieder „in“

Dabei ist Ritten B längst nicht der Zuschauerkrösus in der zweithöchsten Spielklasse. Dort gibt Mailand naturgemäß den Ton an. Der Traditionsklub hat mit 1.568 den besten Zuschauerwert im italienischen Eishockey. Doch auch die Statistik des HC Meran kann sich sehen lassen. Die Adler spielen in der Regel vor 640 Fans, womit sie in der Südtiroler Klassement nach Bozen und Pustertal den dritten Platz einnehmen. Auch der Serie-B-Spitzenreiter HC Neumarkt (585 Ø) schneidet besser ab, als so mancher Erstligist. Beachtlich sind auch die fast 400 Zuschauer der Aurora Frogs, die den Großteil ihrer Heimspiele bislang im „Exil in Neumarkt austragen mussten.

Trübsal herrscht unterdessen in den Kassenhäuschen der Überetscher Zweitligaklubs. In Eppan und Kaltern hatte man sich vermutlich mehr erwartet, als 327 bzw. magere 89 Zuschauer bei den eigenen Heimspielen.



Die Zuschauerbilanz der Südtiroler Vereine:

HC Bozen (EBEL) 9 Heimspiele / 2.047 Zuschauer im Schnitt
HC Pustertal (Serie A) 5 / 1.141
HC Meran (Serie B) 4 / 640
WSV Sterzing (Serie A) 6 / 634
HC Neumarkt (Serie B) 3 / 585
Ritten Sport (Serie A) 6 / 534
HC Gherdeina (Serie A) 6 / 471
Rittner Buam B (Serie B) 2 / 422
ASC Auer Hockey (Serie B) 3 / 390
HC Eppan (Serie B) 3 / 327
HC Pustertal Junior (Serie B) 3 / 209
SV Kaltern (Serie B) 4 / 89

Vom AHC Vinschgau (Serie B) liegen keine offiziellen Zahlen vor.




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Autor: sportnews

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