h Eishockey

Volle Stadien wollen die Verbandsfunktionäre sehen

Der Eishockeysport am Scheideweg: Eine Taskforce soll's richten

Der italienische Eissportverband (FISG) hat am Dienstagabend bei einer Sitzung neue Maßnahmen zur Bewältigung der aktuellen Krise im italienischen Eishockey getroffen. Eine Expertenrunde mit namhaften Trainern wie Pat Cortina und Stefan Mair soll für langfristige Impulse sorgen.

Das heimische Eishockey steht (wieder einmal) vor einer unsicheren Zukunft. Lehre Versprechen, begonnene und nicht zu Ende geführte Projekte, Streitigkeiten und unterschiedliche Zukunftsvisionen stehen sinnbildlich für das Vakuum der vergangenen Monate. Eine entscheidende Kehrtwende ist nicht in Sicht. Und dennoch setzt die Verbandsspitze sämtliche Hebel in Bewegung, um einen Weg aus der aktuellen Krise zu finden. Der neue FISG-Präsident Andrea Gios und dessen Mitarbeiter haben am Dienstag ein bis 2020 datiertes Projekt ausgearbeitet, das für Aufschwung sorgen soll.

Um was handelt es sich dabei? Vielmehr als um ein Projekt, handelt es sich in Wahrheit um eine forcierte Zusammenarbeit des Eissportverbands mit zahlreichen Experten in der Szene. Zu ihnen zählen unter anderem Funktionär Karl Linter, Schwenningen-Coach Stefan Mair, Ivano Zanatta, Diego Scandella und der deutsche Nationaltrainer Pat Cortina. Sie bilden in Zukunft eine Art Taskforce, die sich hauptsächlich um Verbesserungen in den Bereichen Jugendarbeit, Talentförderung, Nachwuchsnationalteams, Trainingscamps und Meisterschaftsbetrieb kümmern soll. Mit ihrem Wissen sollen sie dazu beitragen, dass die Serie A und das gesamte italienische Eishockey endlich die lang ersehnte Kontinuität erlangt und an einer langfristigen Zukunft gearbeitet werden kann. Ob es sich dabei wieder um einen Tropfen auf den heißen Stein handelt oder ob diesem Projekt erfolgreiche Taten folgen, werden die nächsten Jahre zeigen.


Autor: sportnews