h Eishockey

Die Ligazughörigkeit der Wildgänse scheint offener denn je

Der HC Neumarkt plant (noch) nicht für die Elite.A

Im italienischen Eishockey gehen weiter die Wogen hoch. Auslöser für die Unruhe ist das Teilnahme-Verbot an der INL, das den Südtiroler Klubs vom nationalen Verband auferlegt wurde. Nach Reaktionen aus Eppan und Gröden, sowie einer Stellungnahme des SV Kaltern gibt es nun auch eine erste Rückmeldung aus Neumarkt.

Bei einem vereinsinternen Treffen am frühen Dienstagabend wurde die Thematik heiß debattiert. Dabei fiel die Reaktion am Ende einheitlich aus: Man zeigt sich enttäuscht vom italienischen Eissportverband und dessen Entscheidung, dem HC Neumarkt die Möglichkeit der INL-Titelverteidigung zu nehmen. „Niemand hatte damit gerechnet, dass das Projekt INL so plötzlich über den Haufen geworfen wird“, erklärt Vize-Präsident Matthias Bertignoll auf Nachfrage von SportNews.bz. Sowohl Spieler, als auch Trainer und Fans seien vom sportlichen Niveau der grenzübergreifenden Meisterschaft überzeugt. Deshalb will man die Hoffnungen auf einen Verbleib in der INL so schnell auch nicht aufgeben. „Warum auch?“, fragt Bertignoll rhetorisch. Solange vom Verband kein unwiderrufliches Verbot ausgesprochen wird, plant der HCN für eine weitere Saison auf internationaler Bühne.

Anders als in Eppan oder Wolkenstein befasst sich die Vereinsspitze im Unterland nicht mit der höchsten italienischen Liga. „Ein Wechsel in die Elite.A ist nicht von heute auf morgen durchführbar. Wenn die INL-Teilnahme untersagt wird, müssen wir unsere Planungen von Grund auf überdenken. In welche Richtung diese am Ende führen, kann ich jetzt noch nicht sagen. Am kommenden Wochenende werden wir sämtliche Möglichkeiten bis ins Detail analysieren“, gibt Bertignoll abschließend zu Protokoll. Bis dahin wird der Puck den beiden nationalen Eishockeyverbänden weitergeschoben. Sie müssen nun eine einheitliche Linie finden und den Vereinen klare Vorgaben machen.


Autor: sportnews

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