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Clark Seymour (Foto: Peterborough Petes)

Der HCB nimmt Clark Seymour unter Vertrag

Nachdem der HCB Südtirol mit den letzten Transfers vermehrt seine Offensive verstärkte, hat der EBEL-Klub am Freitag einen Spieler für die Abwehr verpflichtet. Mit Clark Seymour (Jahrgang 1993) kommt dabei ein wahrer Fels in die Landeshauptstadt.

Der Rechtsschütze kommt mit den stattlichen Maßen von 1,93 m und 98 kg nach Bozen. Seymour wurde 2012 in der fünften Runde von den Pittsburgh Penguins gedraftet. Seine ersten Ausrufezeichen setzte der Kanadier bereits drei Jahre zuvor, als er für die Kingston Frontenacs in der Ontario Hockey League auflief. Inmitten der Saison 2010/11 wechselte er zu den Peterborough Petes (ebenfalls OHL), wo er insgesamt zweieinhalb Jahre lang aktiv war. Im Südosten Kanadas sammelte der 23-Jährige in 304 Spielen 62 Punkte.

2014 zog es Seymour zu den Wilkes-Barre/Scranton Penguins in die AHL sowie zu den Wheeling Nailers in die ECHL. In der ECHL zeigte der Defensivmann seine ganze Klasse und zog mit seinem Team bis ins Finale ein. Dabei scorte er in 61 Partien starke 35 Mal.


Ein wahrer Führungsspieler

Seymour gilt als kompletter Verteidiger, der für seine ausgezeichneten eisläuferischen Fähigkeiten, seinen starken Schuss sowie seine großartige Spielübersicht bekannt ist. Der Abwehrrecke hat seine Stärken nicht nur in der Defensive, sondern kann auch in der Offensive Gold wert sein. Zu seiner Zeit in Wheeling war er jener Spieler mit der meisten Eiszeit und kam sowohl in den Special Teams, als auch im 5 gegen 5 häufig zum Einsatz. Seine überzeugenden Leistungen und seine Kampfkraft führten dazu, dass er in Wheeling außerdem zum besten Verteidiger „all-round“ gewählt wurde.

Nun ist Seymour bereit, seine Qualitäten auch jenseits des nordamerikanischen Kontinents unter Beweis zu stellen. „Ich bin überglücklich über meinen Wechsel. In Europa zu spielen ist ein großer Schritt in meiner Karriere, den ich immer schon machen wollte. Das ist mir jetzt gelungen. Die Erwartungshaltung für meine Zeit in Europa ist sehr hoch, denn bislang habe ich nur gute Dinge vom Eishockey hier gehört. Das gilt sowohl für das Eishockey in Bozen, als auch für das der gesamten EBEL“, so das erste Statement des Neueinkaufs.

Autor: sportnews

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